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Meldungsdatum: 12.11.2025

Geflügelpest: Nachbarkreis richtet weitere Restriktionszone ein

Nun gelten auch in Bad Waldliesborn, Lipperode und Esbeck strenge Auflagen für Geflügelhalter

Nachdem in einem Geflügelbestand in Delbrück-Westenholz (Kreis Paderborn) nahe der Soester Kreisgrenze am 4. November die Geflügelpest amtlich nachgewiesen worden ist, liegen auch Teile von Lippstadt und Geseke in einer Überwachungszone. Geflügelhalter müssen dort besonders strenge Auflagen einhalten. Am Dienstag, 11. November, hat das Friedrich-Loeffler-Institut nun in einer zweiten Geflügelhaltung in Westenholz die Aviäre Influenza bestätigt.

Die Überwachungszone rund um diesen Betrieb reicht in weitere Bereiche von Lippstadt hinein. Betroffen sind damit nun auch Geflügelhalter in Bad Waldliesborn, Lipperode und Esbeck. In der seit Mitte vergangener Woche bestehenden Überwachungszone liegen bereits unter anderem Hörste, Teile von Lipperbruch sowie aufseiten von Geseke Mönninghausen.

Wer innerhalb der Überwachungszonen Geflügel hält, unterliegt zwingend einzuhaltenden Regelungen. Dazu gehört unter anderem eine Aufstallpflicht für Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten. Alle Vorgaben sind dem Amtsblatt des Kreises Soest zu entnehmen. Es wird am heutigen Mittwoch, 12. November, veröffentlicht und erlangt dann am Donnerstag, 13. November, Rechtskraft.

Im Kreis Soest gab es seit dem 27. Oktober 2025 bislang einen amtlich bestätigten Ausbruch der Geflügelpest in einer Hobbyhaltung in Lippetal sowie sieben amtlich bestätigte Ausbrüche bei Wildvögeln in Lippetal, Wickede, Erwitte, Lippstadt und Soest.

Die Geflügelpest ist hochansteckend und insbesondere für Hühner und Puten in der Regel tödlich. Deshalb appelliert der Veterinärdienst des Kreises Soest auch an die Geflügelhalter außerhalb der Überwachungszonen, zum Schutz ihrer Bestände erhöhte Biosicherheitsregeln zu befolgen. Aufgeführt werden diese etwa im Merkblatt „Geflügelpest/Vogelgrippe“ des Landesamts für Verbraucherschutz und Ernährung Nordrhein-Westfalen (LAVE) unter www.lave.nrw.de (siehe: Themen – Tiere – Tiergesundheit – Tierseuchen – Geflügelpest).

Unklare Krankheits- oder Todesfälle bei Geflügel müssen vom Veterinäramt schnellstmöglich auf Geflügelpest untersucht werden. Die Behörde ist unter der Telefonnummer 02921/30-2172 und per E-Mail an vet.leb@kreis-soest.de erreichbar. Außerhalb der Geschäftszeiten ist der Veterinärdienst über die Rettungsleitstelle des Kreises Soest zu erreichen. Weitere Infos gibt es auf der Seite www.kreis-soest.de/gefluegelpest. Dort finden Bürgerinnen und Bürger, die wissen möchten, ob sie in einer der Überwachungszonen liegen, auch einen Link zu einer Übersichtskarte.

Dieser Meldung sind eine Karte und das Amtsblatt zugeordnet!

Pressekontakt: Pressestelle, Susanne Schulte-Nölle, Telefon 02921/302546


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Überwachungszone Geflügelpest

©Geobasis NRW
Überwachungszone Geflügelpest

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem zweiten Geflügelbestand im benachbarten Kreis Paderborn nahe der Soester Kreisgrenze liegen weitere Teile von Lippstadt in einer Überwachungszone. Karte: © Geobasis NRW


Amtsblatt Nr. 27/2025 Kreis Soest

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Amtsblatt Nr. 27/2025 Kreis Soest

Im Amtsblatt Nr. 27/2025 des Kreises Soest sind die Regelungen veröffentlicht, die Geflügelhalter im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Geflügelpest beachten müssen.


 

Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:

Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

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