Meldungsdatum: 02.12.2025
Nach über 40 Jahren im Dienst der Stadt Borken wurde Hermann Ostendorf nun im Rahmen einer Feierstunde in der Stadthalle Vennehof in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und der Leiter des Fachbereichs Kultur, Weiterbildung und Städtepartnerschaften, Simon Welsing, würdigten sein jahrzehntelanges Engagement für die Stadt. Auch Personalratsvorsitzender Ernst Brüninghaus, Gleichstellungsbeauftragte Carina Sienert sowie zahlreiche Kolleginnen und Kollegen schlossen sich den guten Wünschen an. Ebenso gratulierten die Hausgemeinschaft – neben der Stadthalle bestehend aus der Familienbildungsstätte, der Remigius Bücherei und dem Einkaufszentrum – sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kulturgemeinde.
Im Dezember 1985 trat Hermann Ostendorf nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur, seinem Grundwehrdienst sowie der erfolgreich abgelegten Meisterprüfung im Elektroinstallateur-Handwerk seine Stelle als Haustechniker bzw. als Theater- und Bühnenbeleuchtungsmeister in der Stadthalle Vennehof an.
Über viele Jahre hinweg war er für sämtliche baulichen Maßnahmen – von Wartungen bis hin zu Instandhaltungen – verantwortlich. Darüber hinaus übernahm er die organisatorische und technische Planung, Vorbereitung sowie Betreuung sämtlicher Veranstaltungen in der Stadthalle. Veranstalterinnen und Veranstalter beriet er dabei kompetent und zuverlässig.
Kolleginnen und Kollegen erlebten ihn als hilfsbereit und nicht selten wurde scherzhaft gesagt, er sei „quasi mit der Stadthalle verheiratet“. In vier Jahrzehnten betreute Hermann Ostendorf eine beeindruckende Vielzahl von Veranstaltungen: Bei durchschnittlich rund 120 Veranstaltungen pro Jahr ergibt das etwa 5.000 Veranstaltungen während seiner gesamten Dienstzeit. Rechnet man mit durchschnittlich 250 Besuchenden pro Veranstaltung, waren rund 1,25 Millionen Gäste Teil der Veranstaltungen, die er mit seinem Einsatz möglich machte.
Zu seinen Schwerpunkten zählten insbesondere das Theater der Kulturgemeinde, Kabarettveranstaltungen sowie Konzerte der heimischen Orchester. Auch international bekannte Künstlerinnen und Künstler standen in dieser Zeit auf der Bühne des Vennehofs – darunter die „Killerpilze“, „Depeche Mode“ und „Die Fantastischen Vier“.
„Hermann Ostendorf hat die Stadthalle Vennehof über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt. Mit seinem unermüdlichen Einsatz, seiner großen Fachkenntnis und seiner starken Identifikation mit seiner Aufgabe war er für Generationen von Künstlerinnen, Künstlern und Veranstaltenden ein unverzichtbarer Ansprechpartner. Für dieses außergewöhnliche Engagement danke ich ihm im Namen der gesamten Stadt herzlich“, betonte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing.
Die Stadt Borken wünscht Hermann Ostendorf zum Ruhestand alles Gute, viel Freude und vor allem Gesundheit.
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