Meldungsdatum: 15.12.2025
Die Fördermittel für das Jahr 2026 wurden bereits beantragt. In der nächsten Förderperiode können vorbehaltlich der Haushaltsgenehmigung jährlich bis zu 158.000 Euro für die Förderung lokaler Projekte bereitgestellt werden. Das Amt für Sozialen Zusammenhalt und Sport der Stadt Hanau ist von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung ermächtigt, für das Jahr 2026 einen entsprechenden städtischen Förderbescheid an die Koordinierungs- und Fachstelle auszustellen. Voraussetzung hierfür ist der erwartete Zuwendungsbescheid des Bundes und des Landes Hessen zu Beginn des kommenden Jahres. Die Umsetzung der Koordinierungs- und Fachstelle übernimmt der Stadtverband Arbeiterwohlfahrt Hanau e. V.. Das Bundesprogramm ermöglicht jährlich zahlreiche Bildungs-, Beteiligungs- und Erinnerungsprojekte, die insbesondere Kinder und Jugendliche erreichen.
Vor dem Hintergrund des weiteren Engagements besuchte Bürgermeister Dr. Bieri gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der AWO die Kunsthaltestelle von „Rautie“, die seit Beginn ein verlässlicher Partner in „Demokratie leben!“ ist. „Solche kreativen Orte zeigen, wie Demokratie im Alltag erfahrbar wird“, so Bieri. Der Künstler Rautie betonte beim Besuch: „Ich habe gerne eine Meinung und bin froh, dass ich diese sagen darf. Ich finde es wichtig, dass die Leute Demokratie verstehen und finde, dass die Erziehung in diesem Bereich so früh wie möglich stattfinden sollte.“ Auch Anna Jagust von der AWO sagte zum Programm: "Die AWO Hanau blickt auf eine siebenjährige vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem federführenden Amt der Stadt Hanau zurück. Gerne möchten wir auch künftig mit unseren fachlichen Kompetenzen unterstützen, insbesondere in den Bereichen Demokratieförderung, Beteiligungsprozesse und Vielfaltgestaltung. Mit unserer Erfahrung möchten wir einen Beitrag zur Stärkung der demokratischen Strukturen in Hanau setzen.“
Hanau ist seit sechs Jahren Teil von „Demokratie leben!“. In diesem Zeitraum wurden 75 Projekte umgesetzt, die von 34 Trägern getragen wurden und jährlich rund 1.800 Kinder und Jugendliche erreichten. Die Maßnahmen reichten von Workshops und Kulturangeboten bis hin zu Formaten zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Nach dem rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 rückten zudem die Themen Aufarbeitung, Erinnerung und der gesellschaftliche Zusammenhalt noch stärker in den Vordergrund. Auch die Herausforderungen der Corona-Jahre führten zu neuen digitalen Formaten, um demokratische Teilhabe trotz Einschränkungen zu ermöglichen.
„Die Vielfalt der Angebote und die kontinuierliche Arbeit insbesondere des Amtes für Sozialen Zusammenhalt und Sport mit und für die Hanauerinnen und Hanauer zeigt, wie breit Demokratiearbeit in unserer Stadt aufgestellt ist und wie sie immer wieder auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagiert“, betont Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri.
Pressekontakt: Florian Bauer, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri besuchte mit Anna Jagust und Sandra Klingenstein von der AWO Hanau die Kunsthaltestelle "Rautie".
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri besuchte mit Anna Jagust und Sandra Klingenstein von der AWO Hanau die Kunsthaltestelle "Rautie".
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri besuchte mit Anna Jagust und Sandra Klingenstein von der AWO Hanau die Kunsthaltestelle "Rautie".
Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri besuchte mit Anna Jagust und Sandra Klingenstein von der AWO Hanau die Kunsthaltestelle "Rautie".
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