Meldungsdatum: 23.12.2025
Glasfaserkabel sind Autobahnen in die technologische Zukunft. Doch auch in Zeiten der Digitalisierung bleiben, ganz analog, Straßen und Brücken aus Asphalt und Beton existenzielle Bestandteile der Infrastruktur. Über das 376 Kilometer lange Netz von Kreisstraßen im Landkreis Leer fahren jeden Tag Tausende Menschen zur Arbeit, Busse zu den Schulen, Landwirte zu ihren Feldern und Lastwagen mit wichtigen Gütern für Handel, Gewerbe und Industrie.
„Straßen, Brücken und Radwege sind so wichtig, dass sie unbedingt gepflegt und erhalten werden müssen", sagt Landrat Matthias Groote. Der Landkreis Leer hat in diesem Jahr rund 3,6 Millionen Euro in die Verkehrsinfrastruktur investiert, insgesamt mehr als 18 Kilometer Fahrbahn konnten damit verbessert oder von Grund auf erneuert werden. „Ich bin froh, dass der Kreistag die dafür erforderlichen Mittel bereit gestellt hat“, sagt der Landrat.
Die Maßnahmen des zuständigen Straßen- und Tiefbauamtes im Einzelnen:
In die Rückschau gehört auch der Winterdienst, der 2024/2025 sehr intensiv war. Die Teams des Straßen- und Tiefbauamtes waren in der Zeit vom 20. November 2024 bis zum 17. März 2025 im Einsatz, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf den Kreisstraßen und Radwegen entlang von Kreisstraßen zu gewährleisten.
Insgesamt wurden 39 Streu- und Räumeinsätze gefahren, bei denen rund 912 Tonnen Salz und 401 Tonnen Sole (Flüssigsalz) verbraucht wurden.
Erschwert werden die Einsätze durch die Gewichtsbeschränkung der Ledabücke, so dass die Streufahrzeuge auf dem Weg in die Gemeinden südlich der Leda Umwege in Kauf nehmen müssen. Gemildert werden die Umstände jedoch dadurch, dass die Gemeinde Rhauderfehn es dem Winterdienst des Landkreises dankenswerterweise ermöglicht, auf dem kommunalen Bauhof im Gewerbegebiet Rhaudermoor Salz nachzuladen, statt dafür ganz nach Logabirum zurückfahren zu müssen, wo sich der Bauhof des Straßen- und Tiefbauamtes befindet.
Der Landkreis Leer hält eine dauerhafte Unterhaltung seiner Straßen, Brücken und Radwege für dringend erforderlich, um die Substanz der Verkehrswege langfristig zu sichern. „Unsere Kreisstraßen haben viel auszuhalten“, betont Amtsleiter Uwe Welzel.
Dabei geht es nicht allein um die Menge an Fahrzeugen, sondern insbesondere um deren Gewicht. Transporte mit schweren Lasten im Zuge der Energiewende, Baustellenverkehr durch Großprojekte und der dadurch entstehende Umleitungsverkehr, die immer wieder auch über Kreisstraßen führen – „All das bedeutet eine extreme Beanspruchung unserer Straßen." Deshalb soll auch für 2026 ausreichend Geld eingeplant werden. Damit die Straßen des Landkreises zukünftigen Belastungen standhalten.
Das Straßen- und Tiefbauamt des Landkreises Leer ist zuständig für 376 Kilometer Kreisstraßen und rund 250 Kilometer Radwege entlang von Kreisstraßen, außerdem für 60 Brücken sowie die Pflege von 23 Landkreiseigenen Grundstücken (z.B. an Schulen). Von der Bauplanung über die Bauvorbereitung bis zur Bauabwicklung liegt bei Neubauten bzw. Instandsetzungs- und Unterhaltungsmaßnahmen von Kreisstraßen, Radwegen und Brücken alles in einer Hand. Das Betätigungsfeld des Straßen- und Tiefbauamtes beschränkt sich aber nicht nur auf diesen Bereich. Darüber hinaus ist das Amt auch bei Tiefbaumaßnahmen in einzelnen Kommunen des Landkreises Leer tätig. Der Bauhof befindet sich an der Feldstraße in Leer-Logabirum.
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