Presseservice / Flensburg

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Grünes Licht für die Entwicklung des Hafen Ost

Bescheid des Ministeriums zur Befreiung der Betriebspflicht liegt vor

Flensburg - 05.01.2026

Zwischen Weihnachten und Neujahr kam die gute und lang ersehnte Nachricht per Briefpost: Nach zahlreichen gemeinsamen Diskussionsrunden und einem intensiven Austausch von Standpunkten und zukünftigen Nutzungsabsichten, hat das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus die künftige Größe und Flächenabgrenzung des Wirtschaftshafens in Flensburg nunmehr festgelegt.

Mit diesem Schritt sind nun die Flächen verbindlich benannt, die dem Wirtschaftshafen in Zukunft an der Hafen Ostseite zur Verfügung stehen. Gleichzeitig liegt der Stadt Flensburg nun eine solide Planungsgrundlage für die übrigen Flächen auf dem Gelände des ehemaligen Hafen Ost vor.

Der Hafen Ost bietet zahlreiche Flächen für Wirtschaft, Gewerbe und zum Teil auch Wohnen. Nun geht es darum, die zukünftigen Nutzungen in eine Planung zu überführen, um das neue Stadtviertel zu entwickeln.

Ursprünglich war vorgesehen, den Hafen Ost vorrangig als neues Wohnviertel zu konzipieren. Dabei sollte der Wirtschaftshafen auf die Westseite verlegt werden, um Konflikte durch Emissionen der Hafennutzung zu vermeiden. Das Land Schleswig-Holstein hat jedoch dem Standort des Wirtschaftshafens am Osthafen Priorität eingeräumt. In enger Abstimmung zwischen Land und Stadt wurde dann die zukünftige Nutzung für das Gelände festgelegt.

Oberbürgermeister Fabian Geyer zeigt sich erfreut über das nun vorliegende Ergebnis: „Ich bin sehr froh und erleichtert, dass wir gemeinsam mit der Politik in den letzten Monaten in intensiven Gesprächen mit dem Land eine für alle tragbare Lösung gefunden haben.

Gerne hätte ich unsere ursprüngliche Planung umgesetzt, doch konnte hierüber keine Übereinstimmung mit dem Land getroffen werden. Es war uns wichtig, dass wir in der Sache endlich weiterkommen. Nicht indem wir auf unseren alten Plänen beharren, sondern dass der Erfolg im Kompromiss liegt. Ich freue mich, dass es schließlich gelungen ist einen solchen zu erzielen“.  

 

Pressekontakt: Stadt Flensburg, Clemens Teschendorf


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