Meldungsdatum: 07.01.2026
Hochsauerlandkreis. Jugendliche mit Mittlerem Schulabschluss und Q-Vermerk stehen oft vor der Frage: Direkt in die Ausbildung oder weiter zur Schule? Wer das Abitur anstrebt, findet im Beruflichen Gymnasium eine attraktive Möglichkeit. Denn auch die Berufskollegs bieten Deutschlands höchsten Bildungsabschluss seit Jahren erfolgreich an und kombinieren diesen mit praxisnahen Beispielen.
Das Berufliche Gymnasium verbindet die Allgemeine Hochschulreife mit beruflichen Kenntnissen. Viele Schülerinnen und Schüler haben diesen Neuanfang gesucht und besuchen derzeit das Berufliche Gymnasium an einem der beiden Berufskollegs in Neheim oder Arnsberg. Das Interesse am Abitur mit beruflichen Kenntnissen ist unter anderem damit zu erklären, dass hier neue berufliche Fächer auf dem Stundenplan stehen, die die Schüler bislang nicht kennen.
Fakt ist, so Abteilungsleiterin Stefanie Rufeger-Saurbier, dass an einem Beruflichen Gymnasium alle Schülerinnen und Schüler neu starten und die Lehrkräfte darauf eingestellt sind, den Lernenden den Einstieg in die Oberstufe mit ihren gymnasialen Anforderungen zu erleichtern. In der Jahrgangsstufe 11 geht es dabei auch um eine Angleichung des Wissensstandes. Dass die Lehrkräfte unvoreingenommen ihren neuen Schülerinnen und Schülern begegnen können, werde oftmals als ein großer Vorteil empfunden. So auch von Alina: „Ich fand gut, dass wir in der 11. Klasse alle auf einen Stand gebracht wurden, sodass wir gute Voraussetzungen bekamen für die Qualiphase.“ Der Schulwechsel und die damit verbundene „andere“ Lernatmosphäre, der Unterricht im Klassenverband und ein stärkerer Bezug zur Berufswelt werden zumeist als positiv empfunden, ergänzt Benedikt Brieden vom BK Berliner Platz.
Jedes der beiden Berufskollegs hat bestimmte berufliche Schwerpunkte im Angebot. Am BKaE werden die Bereiche Erziehungswissenschaften, Gesundheit angeboten, das BK Berliner Platz hat den Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung. In dieser vorab konkret getroffenen Auswahl stecke ein großer Vorteil für die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten: Sie können sich ganz nach ihrem persönlichen Interesse für einen der Schwerpunkte entscheiden. „Daraus resultiert oft eine höhere Lernbereitschaft und die Lernenden treffen in ihrer neuen Klasse auf Mitschülerinnen und Mitschüler mit gleichen Interessen", so Rufeger-Saurbier. Das verbinde die Schüler und Schülerinnen. Praktika runden dieses Angebot ab.
„Leichter ist das Abitur am Berufskolleg aber nicht", betont Brieden. Auch am Berufskolleg warten am Ende die Abschlussprüfungen des Zentralabiturs auf die Absolventinnen und Absolventen. Im Beruflichen Gymnasiumwerden ebenfalls fachwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt und die verschiedenen Kompetenzen erworben, die für das Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife Voraussetzung sind. Der Unterschied zum Abi am Gymnasium besteht vor allem darin, echte Bezüge zur Arbeitswelt herzustellen und berufsorientiert zu unterrichten. Aber durch die frühe Schwerpunktsetzung sind die Lernenden in der Wahl eines späteren Studienganges oder einer Ausbildung nicht eingeschränkt. Das erworbene Abitur öffnet alle möglichen Wege.
Am Infoabend am Berufskolleg am Eichholz können sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 und ihre Eltern sowie weitere Interessenten über die Angebote der Beruflichen Gymnasien genauer informieren:
• Mittwoch, 21.01.2026, Ort: Berufskolleg am Eichholz, Féauxweg 24, 59821 Arnsberg
Veranstaltungsbeginn ist um 18:00 Uhr.
Neben allgemeinen Informationen werden an diesem Abend die Schwerpunkte
• Erziehungswissenschaften (BK am Eichholz),
• Gesundheit (BK am Eichholz)
• Wirtschaft und Verwaltung (BK Berliner Platz)
vorgestellt. Eine persönliche Beratung ist durch Vertreter beider Berufskollegs an diesem Abend möglich. Die Veranstalter laden herzlich ein zur Teilnahme.
Kontakt:
Andreas Thiemann
Telefon: 02931 / 945530
E-Mail: thiemann@bkae.de
Pressekontakt: Carolin Fisch
Abitur mit praxisnahen Beispielen: Die Beruflichen Gymnasien Berufskolleg am Eichholz und Berliner Platz laden zum Infoabend ein.
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