Meldungsdatum: 08.01.2026
Die Geschichte von Agnes Geisler steht im Mittelpunkt einer Lesung und eines anschließenden Gesprächs mit Louis Pawellek im Museumsquartier Osnabrück am 22. Januar 2026 um 18.30 Uhr. Im Zentrum steht Agnes Geisler, die als neunjähriges Mädchen und Sinteza die Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen überlebte – vier Orte des Grauens, die bis heute für die Verbrechen des Nationalsozialismus stehen.
Lange Zeit wollte Agnes Geisler ihre Geschichte niemandem erzählen. Sie sei zu schlimm für die Öffentlichkeit, so ihre eigenen Worte. Erst das enge Vertrauensverhältnis zu Louis Pawellek machte es möglich, dass diese Erfahrungen überhaupt festgehalten und weitergegeben wurden. Mit Blick auf die aktuelle politische Situation in Deutschland entschloss sich Agnes Geisler schließlich, ihr Schweigen zu brechen und ihre Geschichte öffentlich zu machen – als eindringliche Mahnung gegen das Vergessen und für das Erinnern.
Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung des Museumsquartiers mit dem Büro für Friedenskultur Osnabrück. Sie versteht sich als Beitrag zur aktiven Erinnerungskultur und zur Auseinandersetzung mit historischer Verantwortung in der Gegenwart. Der Eintritt ist frei.
Museumsquartier Osnabrück
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
www.museumsquartier-osnabrueck.de
Öffnungszeiten: Di - Fr 11-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr
Pressekontakt: Claudia Drecksträter, 0541/323-4581 dreckstraeter@osnabrueck.de
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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