Meldungsdatum: 09.01.2026
Musik war als Sohn eines Organisten und einer Klavierpädagogin von Geburt an eine enge Wegbegleiterin Riehms, der zunächst ein Jahr Schulmusik in Frankfurt und anschließend Komposition in Freiburg studierte.
Riehm war Mitbegründer der Frankfurter Vereinigung für Musik, die von 1964 bis 1970 existierte. Sein Weg führte ihn anschließend nach Köln, wo er vornehmlich als Dozent an der Rheinischen Musikschule Köln tätig war. In Köln war er Mitglied der „Gruppe 8“, einem Zusammenschluss Kölner Komponisten.
Die Auszeichnung "Premio Marzotto per la Musica" sowie ein Stipendium der Villa Massimo ermöglichte ihm 1968 einen Aufenthalt in Rom. Es folgte eine Lehrtätigkeit als Professor für Komposition und Tonsatz an der Musikhochschule Frankfurt von 1974 bis 2000. In dieser Zeit war er zudem Mitglied des legendären "Sogenannten Linksradikalen Blasorchesters" Frankfurt, einer einflussreichen deutschen Avantgarde-Musikgruppe der 1970er Jahre mit rund 20 Mitgliedern.
Zu seinen Auszeichnungen gehörten neben dem Hanauer Hindemith-Preis (2002), der Kunstpreis des Saarlandes (1992), 2010 wurde er zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin berufen.
„Dank seiner Musik und seinem gesamten Schaffen von internationalem Ansehen wird Rolf Riehm unvergessen bleiben. Seiner Familie und Angehörigen richten wir unser tief empfundenes Beileid aus“, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky.
Pressekontakt: Thomas Nawrath, Telefon 0171 6418342
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