Meldungsdatum: 09.01.2026
Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Kanalbrücke Hansestraße stadtauswärts über den Mittellandkanal waren im November 2025, wie berichtet, erhebliche Schäden festgestellt worden, die eine Sperrung der Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht erforderlich machten. Ab Mittwoch, 14. Januar werden die schadhaften Abhängungen der Stabbögen nun instandgesetzt.
Da bei den Schweißarbeiten keine Schwingungen auftreten dürfen, muss die Brücke stadtauswärts wie angekündigt für die Zeit der Reparatur für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden. Dies dauert voraussichtlich bis Ende Januar. Alle für die Autobahn zugelassenen Fahrzeuge können zu den nördlich des Mittellandkanals gelegenen Gewerbegebieten die Alternativstrecke über die A 391, die A 2 und die Abfahrt Hafen nutzen. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer steht eine Ausweichroute über Wenden- Harxbüttel- Lagesbüttel und Schwülper zur Verfügung.
Linienbusse sowie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdiensten werden weiterhin per Ampel und Bedarfsschranke über die stadteinwärts führende, zweite Brücke geführt. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, muss die Straßenseite wechseln und ebenfalls die stadteinwärts führende Brücke nutzen.
Die separate Brücke stadteinwärts ist zweispurig, hat aber eine bauartbedingt auf 30 Tonnen begrenzte Tragkraft. Dies begründet die geltende, einspurige Verkehrsführung. Die gewählte Lösung ist ein Kompromiss zwischen den statischen Erfordernissen der Brücken und einer möglichst leistungsfähigen Verkehrsführung. Eine einspurige, mit einer Lichtsignalanlage gesteuerte abwechselnde Verkehrsführung auf der Brücke für beide Verkehrsrichtungen würde zusammen mit den erforderlichen 70-Meter-Abständen für Lkw erhebliche Staus verursachen. Sie wurde deshalb nicht umgesetzt. Witterungsbedingt kann es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen.
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