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Starkes und geeintes Signal für Holocaust-Mahnmal der Jüdischen Gemeinde Flensburg

Innenstadt Flensburg

Flensburg - 16.01.2026

Ein Modell am Fuße der Nikolaikirche gibt schon jetzt einen Eindruck: Zwei übermannshohe Stelen wenden sich vor der Apsis der Kirche der Fußgängerzone zu. Nicht zu übersehen ist der rote Davidstern aus Plexiglas auf der linken Stele. Hinter diesem zentralen Symbol des jüdischen Glaubens wird ein Relief schemenhaft menschliche Körper erahnen lassen. Diese Stele wird als Mahnmal für mehr als sechs Millionen Juden stehen, die die Nationalsozialisten im Dritten Reich ermordeten.

Auch Menschen jüdischen Glaubens in Flensburg wurden getötet. Ihre 45 Namen sind auf der rechten Stele aufgelistet, damit sie niemals in Vergessenheit geraten. Dort bleibt Platz für weitere Namen, falls weitere jüdische Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen bekannt werden.

Die Ratsversammlung am 15. Januar hat nun einstimmig im Vorfeld des bevorstehenden Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar das Bekenntnis zu diesem prominenten Mahnmal im Herzen der Stadt bekräftigt. Oberbürgermeister Fabian Geyer betonte die Bedeutung dieser gemeinsamen Willensbekundung als wichtiges Signal in die Öffentlichkeit. Die Schicksale der Menschen, die durch einen verbrecherischen Akt aus der Mitte der Gesellschaft gerissen wurden, werden sichtbar, sagte Geyer.

Denkmalschutz und Kunstkommission, die eine Förderung bis zu 20.000 Euro beschlossen, begleiten den Prozess bis zur Aufstellung des Werks des Künstlers Benjamin Fock noch in diesem Jahr. Mehrere Vertreter von jüdischer Gemeinde und Nikolaikirche verfolgten die Ratsversammlung direkt im Ratssaal und erlebten mit dem klaren Bekenntnis der Stadt zum Mahnmal ein starkes Signal zum Gedenken an den Holocaust.

Pressekontakt: Stadt Flensburg, Antje Walther




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Modell des Holocaust-Mahnmal
Zwei Stelen bilden das Holocaust-Mahnmal, das zentral in der Flensburger Innenstadt errichtet werden soll.



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