Meldungsdatum: 27.01.2026
Die Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH feiert ihr 250-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Ausstellung: Bis zum 14. Juni 2026 haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Geschichte der Kinder- und Jugendfürsorge in Iserlohn hautnah zu erleben. Im Sonderausstellungsraum des Stadtmuseums wird die Entwicklung einer der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands beleuchtet – von der Gründung des evangelischen Waisenhauses im Jahr 1776 in Iserlohn bis zur modernen Jugendhilfe. Anhand von historischen Dokumenten, Fotografien, Zeitzeugenberichten und ausgewählten Objekten wird die wechselvolle Geschichte von den Anfängen des Iserlohner Waisenhauses im 18. Jahrhundert über die Herausforderungen im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit, bis hin zu den Reformen in der Nachkriegszeit und Gegenwart dargestellt. Die Ausstellung zeigt, wie sich aus einem kleinen Waisenhaus ein moderner Komplexträger entwickelte – ein Spiegel der Jugendhilfe in Deutschland. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Kontinuität und Wandel in der Erziehung und Fürsorge nachzudenken.
Das Stadtmuseum Iserlohn (Fritz-Kühn-Platz 1) lädt alle Interessierten zu zwei öffentlichen Führungen durch die Sonderausstellung „Vom Waisenhaus zur Jugendhilfe – 250 Jahre Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen“ ein: am Mittwoch, 18. März, um 17 Uhr und am Freitag, 22. Mai, um 15 Uhr.
Die Führung dauert etwa eine Stunde und die Teilnahme kostet vier Euro (ausgenommen Kinder unter 12 Jahren). Um Anmeldung wird gebeten, entweder telefonisch unter 02371 217-1961 und -1964 oder per E-Mail an museum@iserlohn.de.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.museen-iserlohn.de.
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