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Meldungsdatum: 23.01.2026

Enge Kooperation mit Bildungsträgern sichert erfolgreiche Berufsorientierung im Kreis Borken

Austausch über die Umsetzung des „Einstiegsintruments“, um Potenziale zu entdecken

Die Kommunale Koordinierungsstelle von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ im Kreis Borken hat das Berufsorientierungszentrum der Berufsbildungsstätte (BBS) in Ahaus besucht, um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Umsetzung des „Einstiegsinstruments – Potenziale entdecken“ zu machen. Dieses ist ein fester Bestandteil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), die seit 2012 bundesweit einmalig eine verbindliche Berufsorientierung ab der Jahrgangsstufe 8 etabliert hat. Leitgedanke dabei ist, dass kein junger Mensch die Schule ohne eine klare Anschlussperspektive verlässt.

Das Einstiegsinstrument (ESI) richtet den Fokus auf persönliche Stärken, Interessen und sogenannte „Soft Skills“ – Kompetenzen, die im heutigen Berufsleben mehr denn je gefragt sind. Das Konzept setzt bewusst auf praktisches Erproben: In Kleingruppen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler handlungsorientierte Aufgaben, die reale Arbeitssituationen aus dem Berufsalltag simulieren. Bei der aktuellen Durchführung, die in diesem Jahr in neuer Form umgesetzt wird, waren die Jugendlichen von 9 bis 15 Uhr bei der BBS in Ahaus. Ein wichtiger Aspekt des Tages war die Reflexion, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen auswerteten, eigene Stärken benannten und Rückmeldungen sowohl von den Begleitern der BBS als auch von den Gruppenmitgliedern erhielten.

Trotz einzelner Wechsel innerhalb der Trägerlandschaft in den vergangenen Jahren ist der Kreis Borken im Vergleich zu anderen Regionen beim ESI weiterhin sehr gut aufgestellt. Träger müssen sich in einer landesweiten Ausschreibung auf das Einstiegsinstrument aufwendig bewerben. Die Kalkulation für die Durchführung ist knapp, häufig können die Träger lediglich kostendeckend arbeiten. Finanzielle Belastungen führen vereinzelt dazu, dass sich Träger aus der Umsetzung zurückziehen. Umso glücklicher ist die „Kommunale Koordinierungsstelle KaoA“ über die erfahrenen Träger und die langjährige Zusammenarbeit. Das Berufsorientierungszentrum der BBS Ahaus und Bocholt, die Akademie Klausenhof sowie das Jugend- und Familienbildungswerk Stadtlohn (JFB) bieten den Jugendlichen ein breites Feld, um eine praxisnahe und nachhaltige Berufsorientierung zu gewährleisten.

Der Besuch in Ahaus machte deutlich: das Einstiegsinstrument ist ein wichtiger Start in der Berufsorientierung. Zudem folgen weitere Bausteine, sodass die Jugendlichen ihren beruflichen Weg Schritt für Schritt finden.

Pressekontakt: Ellen Bulten 02861 / 681-2431


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Gruppenbild beim Besuch in Ahaus (v. li.): Barbara Grothues, Gisela Eißing, Helene Schmidt (Berufsorientierungszentrum der BBS Ahaus), Katharina Berger und Eunike Bay (beide Kommunale Koordinierungsstelle KAoA Kreis Borken) sowie Sören Bonau und Lars Bonau-Schoeb (Berufsorientierungszentrum der BBS Ahaus).

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Gruppenbild beim Besuch in Ahaus (v. li.): Barbara Grothues, Gisela Eißing, Helene Schmidt (Berufsorientierungszentrum der BBS Ahaus), Katharina Berger und Eunike Bay (beide Kommunale Koordinierungsstelle KAoA Kreis Borken) sowie Sören Bonau und Lars Bonau-Schoeb (Berufsorientierungszentrum der BBS Ahaus).