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Meldungsdatum: 24.01.2026

NRW-Landesprogramm „Kultur und Schule“ ermöglicht Kindern Projekte mit Künstlerinnen und Künstlern

Bewerbungen sind bis zum 31. März 2026 möglich

Mit dem Landesprogramm „Kultur und Schule“ möchte das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen kulturelle Bildung noch mehr in die Schule integrieren. Schülerinnen und Schüler sollen so an Kultur herangeführt und gleichzeitig für dieses Thema neugierig gemacht werden. „Wir als Kreis Borken unterstützen aktiv dieses Programm und freuen uns, dass es den hohen Stellenwert der kulturellen Bildung unterstreicht“, betont Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken. Aus diesem Grund weist die Kreisverwaltung jetzt gemeinsam mit den Kulturverantwortlichen aus mehreren Städten des Westmünsterlandes auf das Landesprogramm hin. Sie hoffen, dass sich möglichst viele Grundschulen und weiterführende Schulen aus dem Kreis Borken dafür bewerben. Interessierte können ihren Projektantrag bis zum 31. März 2026 online auf der Plattform kultur.web einreichen. Zuschüsse sind in einer Höhe von bis zu 4.200 Euro möglich. Den Eigenanteil von 20 Prozent müssen die jeweiligen Schulträger oder Schulen selbst übernehmen. Nach Ende der Bewerbungsfrist entscheidet eine Jury, bestehend aus Verteterinnen und Vertretern der Bezirksregierung Münster und des Kreises Borken sowie zwei selbstständigen Künstlerinnen und Künstlern, welche Projekte einen Zuschlag erhalten.

Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und sollen daher nicht im Regelunterricht durch Lehrerinnen und Lehrer realisiert werden, sondern außerhalb des Unterrichtes im direkten Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern kontinuierlich über das gesamte Schuljahr. In Einzelfällen können die Vorhaben auch in Blockveranstaltungen angeboten werden. Die Projekte sind thematisch nicht festgelegt und sprechen alle Kultursparten von Theater, Literatur, bildende Kunst, Musik, Tanz oder Film an. „Das direkte Erleben, künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung sind wichtig für die Entwicklung junger Menschen“, sagt Ute Isferding als zuständige Koordinatorin des Kreises Borken für das Förderprogramm. „Oftmals ist der Zugang zu kulturellen Angeboten für Schülerinnen und Schülern durch externe Künstlerinnen und Künstler ein ganz anderer. Ihre Angebote finden außerhalb der Benotung und des Zwanges statt. Sie sollen vielmehr motivieren und unbefangen neue Ideen und Methoden zum Ausprobieren bieten“, fügt sie hinzu.

Bei Fragen zum Förderprogramm „Kultur und Schule“ stehen bei der Stadt Ahaus Uta Rosenbaum (Tel: 02561/72317), bei der Stadt Bocholt Jule Wanders (Tel: 02871/9532021), beim Kulturbüro Borken Simon Schwerhoff (Tel: 02861/939378), beim Kulturbüro Gronau Britta Drewitz (Tel: 02562/814821) und beim Kreis Borken Ute Isferding (Tel: 02861/6814295) zur Verfügung. Nähere Informationen gibt es auch unter www.kultur-und-schule.de.

Pressekontakt: Daniel Schemmer, Tel.: 0 28 61 / 681-2424


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

(1. Reihe v. li.) Ute Isferding zuständige Koordinatorin beim Kreis Borken, Jule Wanders, Stadt Bocholt, (2. Reihe v. li.) Britta Drewitz, Kulturbüro Gronau, Simon Schwerhoff, Stadt Borken, und Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, bewerben das Landesprogramm "Kultur und Schule" NRW.

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(1. Reihe v. li.) Ute Isferding zuständige Koordinatorin beim Kreis Borken, Jule Wanders, Stadt Bocholt, (2. Reihe v. li.) Britta Drewitz, Kulturbüro Gronau, Simon Schwerhoff, Stadt Borken, und Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, bewerben das Landesprogramm