Meldungsdatum: 28.01.2026
Über den neu zu erstellenden Ableitungskanal wird das künftig anfallende Niederschlagswasser kontrolliert dem Schmiedesbach zugeleitet. Vorher wird es in einem ebenfalls neu entstehenden Regenrückhaltebecken gesammelt und in einem vorgeschalteten Regenklärbecken gereinigt. Der Bau des Ableitungskanals (Innendurchmesser: 1,20 Meter) erfolgt vorlaufend vor dem Bau des Regenrückhaltebeckens, welches voraussichtlich ab Herbst 2026 im Hinterland der Cranger Straße 40 errichtet wird. Die Verbindung des Ableitungskanals vom Becken zum Schmiedesbach erfolgt über die Cranger Straße und die Straße „Vor dem Hofe“.
Arbeiten für die Stadt Herne
Im Zuge dieser Baumaßnahme wird die Emschergenossenschaft in ihrer Rolle als Infrastruktur-Dienstleisterin für ihre Mitgliedskommunen zudem in der Straße „Vor dem Hofe“ für die Stadt Herne den städtischen Abwasserkanal (Innendurchmesser: 60 Zentimeter) auf einer Länge von rund 60 Metern zwischen der Einmündung in die Cranger Straße und der Kreuzung mit dem Schmiedesbach erneuern. Gleiches gilt nach Abschluss der Kanalbauarbeiten auch für die Fahrbahn auf der Brücke „Vor dem Hofe“ über den Schmiedesbach.
Einschränkungen während der Bauarbeiten
Während der Bauarbeiten in der Straße „Vor dem Hofe“ muss die Durchfahrt von und zur Cranger Straße gesperrt werden. Die Zufahrt zum Wohnviertel ist über die Wiesenstraße möglich. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Juli 2026. Im Bereich der Cranger Straße ist der Verkehr zeitweise nur einspurig möglich und wird mit einer Baustellenampel geregelt. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten.
Emschergenossenschaft
Am 14. Dezember 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet, ist die Emschergenossenschaft heute gemeinsam mit dem 1926 gegründeten Lippeverband Deutschlands größter Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken. Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Unternehmens sind die Abwasserentsorgung, der Hochwasserschutz sowie die Klimafolgenanpassung. Ihr bekanntestes Projekt ist der Emscher-Umbau (1992-2021), bei dem die Emschergenossenschaft im Herzen des Ruhrgebietes eine moderne Abwasserinfrastruktur baute. Dafür wurden 436 Kilometer an neuen unterirdischen Abwasserkanälen verlegt und vier Großkläranlagen gebaut. Rund 340 Kilometer an Gewässern werden insgesamt renaturiert. Parallel entstanden in enger Kooperation mit den kommunalen Partnern über 360 Kilometer an Rad- und Fußwegen, die das neue blaugrüne Leben an der Emscher und ihren Nebenläufen erleb- und erfahrbar machen. www.eglv.de
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