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Meldungsdatum: 30.01.2026

Baustart für die Rettungswache in Schöppingen

Wache soll voraussichtlich im Frühjahr 2027 den Dienst aufnehmen

Auf dem Grundstück am Ebbinghoff in Schöppingen sind die ersten Baufahrzeuge im Einsatz: Die Arbeiten zum Neubau der Rettungswache sind gestartet. Gerade werden die vorbereitenden Erdarbeiten ausgeführt, anschließend wird die Baustelle eingerichtet. Geplant ist, dass der Betrieb der Rettungswache im Frühjahr des Jahres 2027 beginnt. An dem Standort soll nach Fertigstellung rund um die Uhr ein Rettungswagen stationiert sein. Auf diese Weise sollen die Hilfsfristen, also die Zeit, bis der Rettungsdienst nach einem eingegangenen Notruf eintrifft, besser erreicht werden können. „Der Bau der Rettungswache in Schöppingen ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung der Bevölkerung in Schöppingen zu verbessern“, hebt Landrat Dr. Kai Zwicker hervor. „Mit der neuen Wache stellen wir uns hier in puncto Rettungsdienst zukunftsfähig auf.“

Der Neubau der Rettungswache in Schöppingen ist im aktuellen Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Borken vorgesehen. Neben einer Fahrzeughalle, die den Stellplatz für den Rettungstransportwagen (RTW) und einen weiteren Stellplatz für ein Reservefahrzeug umfasst, wird es in dem neuen Gebäude Ruhe- und Aufenthaltsräume für das Personal des Rettungsdienstes geben, ebenso Schulungsräume. Die Zufahrt zur Wache wird über den bisherigen Parkplatz neu erschlossen. Von dem Standort aus werden rund 24.000 Einwohnerinnen und Einwohner versorgt – neben Schöppingen werden auch Teile von Nachbarkommunen, beispielsweise Horstmar im Kreis Steinfurt, angesteuert.

Für die Rettungswache in Schöppingen ist ein Investoren-Modell gewählt worden. Das heißt, den Bau der Wache übernimmt ein Investor. Der Kreis Boken mietet das Gebäude dann dauerhaft an. Den Betrieb der Wache übernimmt eine Hilfsorganisation, die Vergabe erfolgt durch den Kreis Borken. Für den Betrieb einer Rettungswache gelten kreisweit einheitliche Qualistätsstandards.

Zum Hintergrund: Rettungsdienstbedarfsplan

Der Kreistag hat Ende 2022 einen neuen Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Borken beschlossen. Mit dem Rettungsbedarfsplan legt der Kreis Borken als Rettungsdienstträger die Rahmenbedingungen für seine rettungsdienstlichen Leistungen fest. Neben der Bestimmung der Standorte für die einzelnen Rettungswachen erfolgt ebenfalls eine Festlegung zu den vorgehaltenen Rettungsmitteln (RTW, NEF, KTW) einschließlich des benötigten Personals.

Der Rettungsdienst im Kreis Borken soll innerhalb von 12 Minuten nach der Disposition durch die Kreisleitstelle vor Ort sein („Hilfsfrist“). Dieses Ziel soll in mindestens 90 Prozent aller relevanten Einsätze erreicht werden („Sicherheitsniveau“). Angestrebt wird jedoch ein Sicherheitsniveau von 95 Prozent. Um diese Vorgaben zu erreichen, wurde im Rettungsdienstbedarfsplan eine weitere Rettungswache in Schöppingen vorgesehen.

Pressekontakt: Ellen Bulten 02861 / 681-2431


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Wappen des Kreises Borken

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