Lippstadt. Wie umgehen mit Deutschlands Kolonialvergangenheit? Dieser Frage geht Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Historiker und Professor für Globalgeschichte an der Universität Hamburg, am 3. Februar 2026 um 18 Uhr im Rathaussaal nach.
Im Vortrag beleuchtet Zimmerer die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Kolonialzeit, diskutiert Deutschlands Verantwortung für koloniale Verbrechen und die Bedeutung dieser Geschichte im kollektiven Gedächtnis. Außerdem geht er auf die Verbindungen zwischen Kolonialismus, rassistischen Ideologien und dem Nationalsozialismus ein.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Die Ferne so nah“ in der städtischen Galerie im Rathaus und lädt zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Deutschlands kolonialem Erbe ein.
Eintritt frei.
Pressekontakt: Frau Köller, Pressestelle, pressestelle@lippstadt.de,Tel: 02941/980-313
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