Meldungsdatum: 04.02.2026

Lizenz zum Entdecken auch für Einheimische

(pen) Mit dem Entdeckerpass der Route Industriekultur lädt die Ruhr Tourismus GmbH dazu ein, die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets auf eigene Faust zu erkunden - niedrigschwellig, familienfreundlich und touristisch attraktiv. Auch der Ennepe-Ruhr-Kreis ist mit mehreren Stationen vertreten, die eindrucksvolle Einblicke in die Montan-, Technik- und Sozialgeschichte der Region liefern.

 

Hierzu zählen die LWL-Museen Zeche Nachtigall in Witten mit dem benachbarten Muttental und Henrichshütte in Hattingen. Als Wiege des Ruhrbergbaus zeigt die Zeche die Anfänge des Steinkohlenabbaus. Besucherinnen und Besucher gewinnen Einblicke in frühe Fördertechniken und den Übergang vom Stollen- zum Tiefbau. Diesen frühen Bergbauspuren steht ruhrabwärts mit der ehemaligen Eisenhütte eine großindustrielle Anlage gegenüber. Eines der wichtigsten Industriedenkmäler des Ruhrgebietes dokumentiert die Geschichte der Eisen- und Stahlproduktion und vermittelt anschaulich Arbeits- und Lebenswelten der Industrialisierung.

 

Auf seinen 170 Seiten oder in der digitalen Variante für das Smartphone liefert der Entdeckerpass aber auch jenseits der Kreisgrenzen jede Menge Besuchens wertes. Zu finden sind insgesamt 27 Ankerpunkte, 17 Panoramen und 13 Siedlungen, angereichert mit neu aufbereiteten Hintergrundinformationen, Routenvorschlägen und Tipps auf lohnende Ziele in der Umgebung.

 

Der Pass ist – so Ruhr Tourismus - sowohl etwas für Touristinnen und Touristen als auch für Einheimische, die ihre Region neu entdecken möchten. Er eignet sich für Einzelbesuche ebenso wie für thematische Tages- oder Wochenendtouren.

 

Auch Sammelfreunde kommen auf ihre Kosten - an vielen Stationen sind Stempel erhältlich. Wer mindestens acht hat, tauscht sie in den Besucherzentren auf der Zeche Zollverein in Essen oder an der Halde Hoheward in Herten eine reflektierende Route Industriekultur Hip-Bag.

 

Wo der Entdeckerpass zu bekommen ist – gedruckt oder digital – erfahren Interessierte auf www.route-industriekultur.ruhr. Dort findet sich auch eine Vielzahl weiterer Informationen.

 

Stichwort Route der Industriekultur

 

Die Route verbindet seit vielen Jahren mit ihrer Länge von 400 Kilometer die wichtigsten Zeugnisse der Industrialisierung im Ruhrgebiet. Sichtbar gemacht wird die Entwicklung der Region von der frühen Industrialisierung bis zum Strukturwandel. Unterwegs sein können die Beuscher auf den zahlreiche Themenrouten zu Bergbau, Stahl, Energie, Arbeit und Alltag per Rad, Auto, Bus oder zu Fuß.