Meldungsdatum: 04.02.2026
Gute Neuigkeiten für alle, die ihre Wohnsituation im Alter komfortabler und sicherer gestalten möchten: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat erneut Fördermittel für barrierereduzierende Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms 455-B in Aussicht gestellt. Mit Verabschiedung des Bundeshaushaltes sollen die Mittel wieder zur Verfügung stehen. Da der Fördertopf in den vergangenen Jahren recht schnell ausgeschöpft war, informiert die Kontaktstelle Wohnraum der Stadt Osnabrück frühzeitig über die erwarteten Fördermittel.
Über das Förderprogramm 455-B können Ein- und Zweifamilienhäuser oder Wohnungen altersgerecht und sicher umgebaut werden. Ziel des erfolgreichen Programms der KfW ist es, barrierefreie und barrierearme Wohnräume zu schaffen und so die Lebensqualität zu steigern. Das Programm macht keine Vorgaben hinsichtlich Alter, Erkrankungen oder Pflegegrade, es kann somit von allen - auch präventiv - genutzt werden.
Gefördert werden sowohl kleinere Maßnahmen zur Reduktion von Barrieren als auch umfassendere Umbauten zum Standard „Altersgerechtes Haus“. Auch die Schaffung barrierearmer Wohnflächen durch den Umbau bisher unbeheizter Räume, wie etwa von Dachgeschossen, oder die Umwandlung von Gewerbeflächen ist möglich. Darüber hinaus wird auch der Kauf einer bereits barrierearm umgebauten Immobilie finanziell unterstützt.
Der maximale Zuschuss beläuft sich dabei auf 2.500 Euro für Einzelmaßnahmen und auf 6.250 Euro beim Umbau zum Standard „Altersgerechtes Haus“. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den förderfähigen Kosten.
Wichtig ist, dass der Antrag auf Förderung rechtzeitig, also vor Beginn von Bauarbeiten oder der Beauftragung, über das KfW-Zuschussportal gestellt wird. Bereits begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden. Detaillierte Informationen dazu stehen auf der Internetseite www.kfw.de zur Verfügung oder können telefonisch über das kostenfreie KfW-Infocenter unter 0800 5399002 eingeholt werden.
Allen Menschen, die möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen möchten, hilft die ehrenamtliche Wohnberatung der Stadt Osnabrück bereits präventiv, Verbesserungen in Ihrem Eigenheim oder aber auch Ihrer (Miet-)Wohnung zu identifizieren und praktikable Lösungen für Ihr Heim ganz nach Ihren Bedürfnissen zu entwickeln. Von praktischen Tipps zur Planung und Finanzierung bis zum Einbau einer bodengleichen Dusche berät das Team der Wohnberatung jederzeit unabhängig, neutral und kostenlos. Nähere Infos sind bei Barbara Hartz unter 0541 323 2507 oder per E-Mail an wohnberatung@osnabrueck.de erhältlich.
Die Stadt Osnabrück ermuntert alle Bürgerinnen und Bürger, ihr Zuhause barrierefrei und zukunftsfähig zu gestalten und die Fördermöglichkeiten frühzeitig zu nutzen. Für diejenigen, die zusätzlich ihre selbstgenutzte Wohnfläche verkleinern und eine neue Wohneinheit schaffen möchten, bietet die Stadt mit dem Programm „Zukunftsorientierter Wohnraum“ eine ergänzende Förderung an. Diese unterstützt Erstberatungen durch Architekten mit bis zu 200 Euro sowie spätere Umbauten mit maximal 7.500 Euro, welche zusätzlich zur KfW-Förderung beantragt werden können. Weitere Informationen dazu finden Interessierte unter www.osnabrueck.de/zukunftsorientierter-wohnraum .
Für Fragen rund um Wohnraumveränderung und -verbesserung steht Stephan Gausmann von der Kontaktstelle Wohnraum telefonisch unter 0541 323 3601 oder per E-Mail an gausmann.s@osnabrueck.de gern zur Verfügung.
Pressekontakt: Simon Vonstein | Tel.: 0541 3234557 | E-Mail: vonstein@osnabrueck.de
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