Meldungsdatum: 11.02.2026
Landrat Heinrich Frieling erklärt nach dem offenen Austausch der Runde, die zum ersten Mal in dieser Besetzung tagte: „Ich freue mich sehr auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den neuen und wiedergewählten Bürgermeistern, denn nur gemeinsam können wir die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Kreis Soest angehen.“
Eines der zahlreichen Themen war die bis zum Sommer zu schließende Vereinbarung zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen OGS-Betreuungsplatz für Grundschulkinder. Ziel ist, dass die Kommunen als Schulträger weiter die Planung und Umsetzung des Ganztagsangebotes wahrnehmen können. Damit würden die Städte und Gemeinden das fortsetzen, was sie in den vergangenen 20 Jahren getan haben – nämlich verbindliche außerunterrichtliche Angebote zur Ganztagsförderung zu schaffen.
Zum Hintergrund: Ab August 2026 haben Grundschulkinder in NRW stufenweise einen Rechtsanspruch auf ganztägige Betreuung (OGS). Dieser beginnt für Erstklässler und wird jährlich erweitert, bis ab 2029/30 alle Grundschüler anspruchsberechtigt sind. Weil sich dieser Rechtsanspruch gegen den Kreis Soest als Jugendhilfeträger richtet, ist eine Vereinbarung mit den Kommunen nötig, mit der Kreis und Kommunen nun einer Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände folgen.
Weiteres Thema der Bürgermeisterkonferenz waren die sich zuspitzenden Rahmenbedingungen für die Aufstellung der kommunalen Haushalte: Die deutsche Wirtschaft schwächelt, hohe Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst belasten die Haushalte ebenso wie die hohen Sozialkosten. Einig waren sich alle darüber, dass man dieser Herausforderung nur im Schulterschluss begegnen könne. Basis dafür sei der regelmäßige Dialog auch in der Bürgermeisterkonferenz.
Dieser Meldung ist ein Foto zugeordnet!
Pressekontakt: Pressestelle, Birgit Kalle, Telefon 02921/303200
Die im Presse-Service zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweiten Nutzung sind Sie verpflichtet, selbstständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.
Landrat Heinrich Frieling (vorne, 3. v. l.) hatte die neu- und wiedergewählten Bürgermeister der Städte und Gemeinden ins Kreishaus nach Soest eingeladen. Es trafen sich (v. l.): Peter Weiken (Rüthen), Alexander Tschense (Lippstadt), Alfred Schmidt (Anröchte), Marcus Schiffer (Soest), Wolf Blesken (Möhnesee), Alexander Heine (Wickede/Ruhr), Torben Höbrink (Werl), Rainer Busemann (Ense), Dr. Remco van der Velden (Geseke, Sprecher der Bürgermeister), Malte Dahlhoff (Bad Sassendorf), Hendrik Henneböhl (Erwitte), Tobias Nillies (Lippetal), Maximilian Spinnrath (Warstein) und Camillo Garzen (Welver). Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Kreis Soest" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.
Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:
Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.