Meldungsdatum: 11.02.2026
Städtische Gebäude sanieren, nach aktuellen technischen Standards weiterentwickeln und neue Räume für kommende Generationen schaffen: Diese Aufgabe steht im Fokus des diesjährigen Hochbauprogramms der Stadtverwaltung. „Wir investieren in diesem Jahr weiter kraftvoll in unsere Bildungsinfrastruktur, um die Schulen in unserer Stadt zukunftsfest aufzustellen, die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen und unseren Kindern bestmögliche Lern- und Betreuungsbedingungen zu bieten“, sagt Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum.
In diesem Jahr werden in den Schulbau rund 150 Millionen Euro investiert. Planung und Ausführung folgen hohen energetischen Standards, um Klimaschutz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden.
Neubau 6. IGS am Wendenring
Für die neue sechste Integrierte Gesamtschule baut die Stadt am Wendenring ein Schulgebäude mit dazugehöriger 4-Fach-Sporthalle auf dem Gelände der ehemaligen Tunica-Halle. Die neue Sporthalle ist bereits seit September 2025 in Betrieb.
Ein großer Teil des Schulgebäudes wurde bereits zusammen mit der Sporthalle gebaut und befindet sich derzeit im Innenausbau. Zum Schuljahresbeginn 2027/28 soll der Schulbetrieb der neuen Schule beginnen. Diese wird in sechs Zügen im Sekundarbereich 1 sukzessive anwachsen und ist für final rund 1.370 Schülerinnen und Schüler sowie 145 Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende konzipiert.
Neben allgemeinen Unterrichts- und Fachunterrichtsräumen wird es Bereiche für Lehrkräfte und Verwaltung, eine Aula, eine Mensa und eine Cafeteria mit Küchenbereich, einen Freizeitbereich und Nebenräume mit einer Nutzfläche von ca. 8.500 Quadratmetern geben.
Insgesamt gut 77 Millionen Euro kostet der Neubau. Er wird errichtet im Rahmen eines partnerschaftlichen Modells mit der Firma GOLDBECK, die neben dem kompletten Neubau von Schule und Außenanlagen auch den technischen Betrieb des Schulgebäudes für die nächsten 20 Jahre verantwortet.
Erweiterungsbau für das Gymnasium Ricarda-Huch-Schule
Mit dem Erweiterungsbau direkt neben dem Hauptgebäude erhält das Gymnasium Ricarda-Huch-Schule an der Mendelssohnstraße 20 allgemeine Unterrichtsräume, Fachunterrichtsräume für Kunst und Musik, eine Mediathek, sowie eine Aula, die auch als externe Versammlungsstätte genutzt werden kann.
Die mit der Erweiterung im Bestand getätigten Umbauten sind bereits abgeschlossen. Der eigentliche Erweiterungsbau befindet sich im Innenausbau und soll zum Schuljahr 2026/27 in Betrieb gehen.
Die Gesamtinvestition liegt bei rund 30 Millionen Euro. Es besteht ein partnerschaftliches Modell mit der Fa. HOCHTIEF PPP-Schulpartner Braunschweig GmbH, die neben dem kompletten Neubau von Schule und Außenanlagen auch den Betrieb des Schulgebäudes im Rahmen des laufenden Schul-PPP Projektes verantwortet.
Erweiterung Gymnasium Neue Oberschule
Das Gymnasium Neue Oberschule wird erweitert. Der derzeit entstehende Neubau umfasst rund 2.300 Quadratmeter Nutzfläche mit 24 Unterrichtsräumen, drei Fachräumen für Chemie sowie zugehörigen Differenzierungs- und Sammlungsräumen. Zusätzlich werden 1.100 Quadratmeter im Bestandsgebäude umstrukturiert, um neue Fachunterrichtsräume für Biologie, Chemie und EDV zu schaffen sowie dem Lehr- und Schulpersonal zeitgemäße Arbeitsumgebungen bereitzustellen. Eine Cafeteria wird ebenfalls eingerichtet.
Während erste Fachunterrichtsräume im Bestand bereits zum Schuljahr 2026/27 bezugsfertig sein werden, soll der Erweiterungsbau planmäßig zum Schuljahr 2027/28 zur Verfügung stehen. Insgesamt investiert die Stadt ca. 34 Millionen Euro in die Schulerweiterung. Die Umsetzung erfolgt auch hier im Rahmen eines partnerschaftlichen Modells mit der Firma HOCHTIEF PPP-Schulpartner Braunschweig GmbH, die neben dem kompletten Neubau von Schule und Außenanlagen auch den Betrieb des Schulgebäudes im Rahmen des laufenden Schul-PPP Projektes verantwortet.
Erweiterung Lessinggymnasium
Das Lessinggymnasium in Wenden wird in allen Schuljahrgängen des Sekundarbereichs I fünfzügig und erhält zu diesem Zweck einen Holz-Hybrid-Gebäudeteil. Fassadenelemente und Dach werden in Holzbauweise, die wesentlichen konstruktiven Elemente wie Gründung, Bodenplatte, Treppenhäuser und Decken in Massivbauweise ausgeführt. Mit dem Bau soll noch im 1. Quartal dieses Jahres begonnen werden. Die Fertigstellung ist 2028 vorgesehen. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei 18,6 Millionen Euro.
Umstellung auf G9: Neubau für die Gaußschule
Durch die Umstellung von G8 auf G9 und den damit verbunden zusätzlichen Raumbedarf, wird an der Gaußschule ein Neubau errichtet. Hierfür ist ein Abriss der bestehenden Sporthalle erforderlich, an deren Stelle ein dreigeschossiger Neubau errichtet wird. Im Erdgeschoss werden ein Theater-Musikraum, ein Ganztagsbereich sowie mehrere Umkleideräume, Sportlagerräume und Sanitäranlagen für den Außen-Sportunterricht auf dem Löwenwall eingerichtet. Die Klassenräume befinden sich im ersten und zweiten Obergeschoss, die über einen verglasten Übergang mit dem bestehenden Schulkomplex verbunden sind. Mit den Arbeiten zum Neubau soll im 2. Quartal 2026 begonnen werden. Die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2028/29 vorgesehen. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei 13,4 Millionen Euro.
Erweiterung und Sanierung Gymnasium Martino-Katharineum
Das Martino-Katharineum erhält aufgrund des gestiegenen Raumbedarfs durch die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren einen Erweiterungsbau und eine umfassende Sanierung. Der Erweiterungsbau soll dabei mit innovativer intensiver und extensiver Fassadenbegrünung das städtische Mikroklima verbessern.
Aktuell werden vorgezogene Maßnahmen geplant und durchgeführt, um im 3. Quartal 2026 mit den Rohbauarbeiten zu beginnen. Vorab werden auch Zisternen eingebracht um entsprechend dem Schwammstadtprinzip die Stadt mit lokalen Maßnahmen klimaangepasster und resilienter zu gestalten. Nach dem Abschluss des Erweiterungsbaus folgt die Sanierung des Bestands bis 2029. Für das Projekt sind ca. 43 Millionen Euro vorgesehen.
Neubau Grundschule Querum mit 3-fach Sporthalle
Mit einem neuen Gebäude auf dem Schulgrundstück kann die Grundschule Querum zukünftig vierzügig und im Ganztagbetrieb genutzt werden. Außerdem ist der Neubau einer 3-fach-Sporthalle mit Tribüne für maximal 200 Besucherinnen und Besucher geplant. Die Bauarbeiten sollen Mitte 2026 beginnen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 47 Millionen Euro. Die Fertigstellung der Schule soll zum Schuljahr 2028/29 erfolgen, die der Sporthalle bis Mitte 2030.
Erweiterung und Sanierung der Oswald-Berkhan-Schule
Das Projekt umfasst den Neubau einer Turnhalle mit Therapiebad, die Schulerweiterung um fünf Klassenräume und die Schulsanierung im Bestand am Hauptstandort in der Oswald-Berkhan-Schule, Förderschule Schwerpunkt Geistige Entwicklung.
Von den fünf Unterrichtsräumen mit Küchenzeilen sind zwei nochmals teilbar, dazu kommen Differenzierungsräume und WC-Anlagen. Im Neubaukomplex der Sporthalle mit Therapiebad befinden sich zudem Umkleide- und Duschräume, Hygieneräume, ein Stuhllager, ein Geräte- und ein Technikraum. Zu den Außenanlagen gehören ein neues Basketballfeld und ein neuer Rasensportplatz.
Die Kosten liegen bei ca. 17,9 Millionen Euro. Der Neubau soll im Sommer 2027 fertiggestellt werden. Die energetische Sanierung des Bestandes ist geplant bis Anfang 2028.
BBS Johannes-Selenka-Schule: Umbau und Sanierung
Am Hauptgebäude der Johannes-Selenka-Schule, Standort Inselwall, sollen die Süd-Fassade und ein Teil des Daches saniert werden, einschließlich Einrichtung einer Photovoltaik-Anlage. Die Ernährungsabteilung und die Zahntechnik werden umgebaut. Durch einen Aufzug wird das Gebäude barrierefrei. Außerdem sind Brandschutzsanierungen notwendig. Die Arbeiten sollen im dritten Quartal 2026 beginnen und bis 2028 dauern. Die Kosten liegen bei ca. 22 Millionen Euro.
Grundschule Schunteraue: Mensa und mehr für die Ganztagsbetreuung
An der Grundschule Schunteraue wird eine Mensa errichtet und der Bestand für die Nachmittagsbetreuung umgebaut. Der Mensabau wird an das Bestandsgebäude durch ein Verbindungsbauwerk angeschlossen, das zukünftig als neuer Haupteingang fungiert.
Das Mensagebäude wird aus Holz errichtet und nimmt neben dem Speisesaal die Küche und einen WC-Trakt auf. Der Saal kann auch zum Beispiel von Vereinen genutzt werden. Im Souterrain werden zukünftig der Werkunterricht und die Nachmittagsbetreuung stattfinden.
Die Rohbauarbeiten für den Neubau sollen diesen März beginnen, die Nutzung ab dem Schuljahr 2027/28 möglich sein. Die Kosten für das Gesamtprojekt liegen bei 6,7 Millionen Euro.
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