Meldungsdatum: 11.02.2026
Wenig beachtet wurden bisher die Bemühungen der Stadt Osnabrück, den von den Nazis ausgebürgerten, weltberühmten Schriftsteller Erich Maria Remarque wieder einzubürgern. Unter dem Titel »›Da bin ich endlich, Heimat‹. Osnabrücker Bemühungen zur Wiedereinbürgerung von Erich Maria Remarque und seine Briefe an die Stadt ab 1965« hat Bernd Stegemann die Beziehung zwischen Schriftsteller und Osnabrück in der neusten Ausgabe des Erich Maria Remarque Jahrbuchs/Yearbooks Einsamkeit und Nähe. Zu Remarques Biographie und Werk ausgeleuchtet.
Ebenso wenig beachtet wurde bisher die Frage, ob es zwischen dem Schriftsteller Remarque und dem Künstler Nussbaum eine Geistesverwandtschaft gibt, die beider Werke prägen. Unter dem Titel »Das Vergessen im Erinnern. Remarque und Nussbaum: Geistesverwandte der Neuen Sachlichkeit« hat sich Sven Jürgensen mit eben dieser Geistesverwandtschaft in dem neuen Remarque Jahrbuch beschäftigt.
Bernd Stegemann ist Vorsitzender der Erich Maria Remarque-Gesellschaft, Dr. Sven Jürgensen leitet das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.
Beide Autoren stellen ihre Überlegungen zur Diskussion in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Erich Maria Remarque-Gesellschaft e.V. Das Gespräch „Osnabrück zwischen Remarque und Nussbaum“ findet statt am Mittwoch, 18. Februar 2026, 18.30 Uhr im Erich Maria Remarque Friedenszentrum, Markt 6. Der Eintritt ist frei.
Das neue Erich Maria Remarque Jahrbuch/Yearbook mit weiteren interessanten Artikeln kann an dem Abend zum Ladenpreis von 35 Euro erworben werden.
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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