Meldungsdatum: 13.02.2026

Fachtag im Kreishaus

Stationäre Kinder- und Jugendhilfe im Blick

Unter dem Motto „Wege aus der Angebotskrise – Stationäre Hilfen gemeinsam neu denken“ fand am Donnerstag, 12. Februar, eine Fachveranstaltung zur Zukunft der stationären Kinder- und Jugendhilfe im Kreishaus Unna statt.

Eingeladen hatten der Kreis Unna und der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Rund 65 Fachkräfte aus Jugendämtern, freien Trägern und weiteren beteiligten Systemen nahmen an dem ganztägigen Austausch teil. 

Die stationäre Kinder- und Jugendhilfe steht im Kreis Unna unter Druck: Fehlende Plätze, Fachkräftemangel sowie steigende und zunehmend komplexe Bedarfe stellen alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Im Mittelpunkt des Fachtages stand daher die Frage, wie junge Menschen mit komplexen Problemlagen auch unter schwierigen Rahmenbedingungen bedarfsgerecht, verlässlich und nachhaltig unterstützt werden können. 

Probleme erkennen, Lösungen konkretisieren

In Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsphasen haben die Fachleute sowohl strukturelle Herausforderungen als auch konkrete Handlungsoptionen für den Kreis Unna beleuchtet. „Uns geht es auch darum, wie das die Jugendämter diese Entwicklungen proaktiv und vorausschauend gestalten können und welche ‚Wege aus dem Mangel‘ auf kommunaler Ebene realistisch umsetzbar sind“, so Torsten Göpfert, Dezernent bei Kreis Unna. 

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung waren fünf Workshops, in denen praxisnahe Best-Practice-Beispiele vorgestellt und diskutiert wurden. Unter anderem ging es um Ansätze zur verbesserten Kooperation zwischen Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- und Jugendpsychiatrie, zur interkommunalen Zusammenarbeit, zur rechtskreisübergreifenden Angebotsgestaltung und Finanzierung sowie zur vorausschauenden und bedarfsgerechten Planung von Maßnahmen im Kinderschutz. Darüber hinaus wurden Perspektiven zur Weiterentwicklung bestehender Angebotsstrukturen hin zu ressourcenschonenden, nachhaltigen und kooperativen Lösungen aufgezeigt. 

Zum Abschluss des Fachtages erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam, welche konkreten Impulse sich aus den Diskussionen für die Weiterentwicklung der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe im Kreis Unna ableiten lassen. Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse in die weitere fachliche und strategische Planung einfließen zu lassen und die Versorgung junger Menschen langfristig zu sichern. 

„Die Veranstaltung bot Raum für neue Impulse, konstruktive Diskussionen und eine gemeinsame Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Zukunftsfragen der stationären Kinder- und Jugendhilfe“, resümierte Sozialdezernent Göpfert zum Abschluss. „Eine gute Veranstaltung, die ein erster Aufschlag ist – jetzt müssen verbindliche Maßnahmen folgen, um die konkreten Probleme zu lösen.“ 

Informationen zum Fachtag sind zu finden unter www.kreis-unna.de/fachtag-jugendhilfe. PK | PKU

Pressekontakt: Max Rolke | Fon 02303 27-1113 | E-Mail max.rolke@kreis-unna.de


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Sozialdezernent Torsten Göpfert begrüßt die Teilnehmenden des Fachtags Jugendhilfe im Kreishaus in Unna. Foto Leonie Joost

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Sozialdezernent Torsten Göpfert begrüßt die Teilnehmenden des Fachtags Jugendhilfe im Kreishaus in Unna. Foto Leonie Joost

Sozialdezernent Torsten Göpfert begrüßt die Teilnehmenden des Fachtags Jugendhilfe im Kreishaus in Unna. Foto Leonie Joost


Anna Traub, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Foto: Leonie Joost - Kreis Unna

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Anna Traub, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Foto: Leonie Joost - Kreis Unna

Anna Traub, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Foto: Leonie Joost - Kreis Unna


Yara-Katharina Andree, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Foto: Leonie Joost - Kreis Unna

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Yara-Katharina Andree, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Foto: Leonie Joost - Kreis Unna

Yara-Katharina Andree, wissenschaftliche Referentin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. Foto: Leonie Joost - Kreis Unna