Meldungsdatum: 17.02.2026

Empfang für Wohnungslose und Obdachlose im Friedenssaal

Zu einem Empfang mit Suppe und Heißwürstchen hat die Stadt Osnabrück jetzt Wohnungslose und Obdachlose eingeladen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte etwa 60 Gäste im Friedenssaal. „Der weltberühmte Friedenssaal ist die Herzkammer der Stadt, und wir sind stolz darauf, dass der Raum für viele unterschiedliche Menschen offensteht.“

Da bereits der Duft von Erbsen- und Kartoffelsuppe aus dem Foyer in den Friedenssaal zog, hielt die Oberbürgermeisterin ihre Rede kurz. „Es ist Mittag, wir haben alle Hunger und ich freue mich Sie beim Essen besser kennenzulernen.“ Eingeladen waren Besucherinnen und Besucher der Tageswohnung, der Fachberatungsstelle, der Wärmestube, des Café Connection, des Laurentiushauses und der Bahnhofsmission.

Es war bereits die zweite Einladung dieser Art, wieder in der kalten Jahreszeit, aber nicht zu Weihnachten. Diese Personengruppe wird im Advent häufiger eingeladen, im Rest des Jahres – auch wenn es so kalt ist, wie im Moment – dann wieder weniger. In der kleinen Ratskammer und an den Tischen im Foyer ließen sich die Gäste die Suppe und den Kaffee schmecken, besonders gut kamen die Heißwürstchen und die Fleischwurst als Einlage an.

„Es ist wichtig, mit allen Menschen in dieser Stadt ins Gespräch zu kommen“, sagte die Oberbürgermeisterin. „Dabei ist es immer gut, mit den Menschen zu sprechen und nicht über sie.“

Hintergrund
Zu den Angeboten der Stadt: Die Probleme von wohnungs- und obdachlosen Menschen sind komplex. Ein Ziel der Kommunalen Fachstelle zur Wohnraumsicherung und Prävention ist es, Wohnungslosigkeit zu vermeiden – keine einfache Aufgabe, weil bezahlbarer Wohnraum sehr knapp ist. Die Fachstelle steuert auch den Zugang zu möglichen anderen Hilfen (z. B. Schuldnerberatung, Suchtberatung, Soziale Wohnraumhilfe).

Für 2025 wurde bei 202 Betroffenen die Wohnung gesichert, 31 Betroffene haben eine neue Wohnung gefunden und sind nicht wohnungslos geworden. Um im Einzelfall zu vermeiden, dass jemand seine Wohnung verliert, werden auch Mietschulden übernommen. Im Jahr 2025 waren es 34 Fälle. Weitere Mietschuldenübernahmen erfolgten in Teilbereichen des Fachbereichs Soziales, diese werden allerdings nicht statistisch erfasst. 

Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de


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©  Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde
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Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (rechts) beim Empfang für Wohnungslose. Bei einer Tasse Suppe oder Brot und Fleischwurst geht es darum, ins Gespräch zu kommen.