Meldungsdatum: 18.02.2026

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März

„100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“

Rund um den 21. März, dem Internationalen UN-Gedenktag gegen Rassismus, finden vom 16. bis zum 29. März wieder zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt. Die Friedensstadt Osnabrück beteiligt sich bereits zum zwölften Mal an dem Programm, das 2026 unter dem Motto steht „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Das Büro für Friedenskultur koordiniert die Aktivitäten in Osnabrück und gibt eine Veranstaltungs-broschüre zu den Internationalem Wochen gegen Rassismus heraus.

Der Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ist nach wie vor notwendig. Es ist eine Aufgabe für alle, die für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft eintreten.

Nach dem Aufruf des städtischen Büros für Friedenskultur zur Beteiligung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus haben sich zahlreiche Institutionen, Vereine und Initiativen aus Osnabrück beteiligt. Entstanden ist ein breit gefächertes Programm mit über 40 Veranstaltungen und Aktionen, das von kreativen Workshops, Bildungs- und Empowerment-Formaten über kulturelle Angebote, Filmvorführungen und Lesungen bis hin zu sportlichen, musikalischen und interaktiven Begegnungsformaten reicht. Das Programm richtet sich an Menschen aller Altersgruppen und schafft vielfältige Räume für Austausch, Reflexion, gemeinsames Lernen und aktives Engagement gegen Rassismus.

Ein kreativer Höhepunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist der Songwriting-Workshop „Songs Against Racism“ mit der Harambee Live Band am Dienstag, 17. März, im Theater Osnabrück. Teilnehmende entwickeln gemeinsam mit der professionellen Band einen eigenen Song gegen Rassismus – der am Ende des Workshops im Rahmen des Konzerts mit Ezé präsentiert werden wird.

Der Film „7 Tage“ wird ebenfalls am Dienstag, 17. März, im Hasetorkino, gezeigt. Erzählt wird die Geschichte der iranischen Frauenrechtsaktivistin Maryam, die nach sechs Jahren Haft für sieben Tage Hafturlaub erhält und vor einer existenziellen Entscheidung steht: Flucht ins Exil nach Deutschland oder die Fortsetzung ihres politischen Kampfes im Iran. Der Film macht die innere Zerreißprobe von Menschen auf der Flucht eindrücklich sichtbar und thematisiert die Spannung zwischen persönlicher Sicherheit und politischer Verantwortung.

Am Samstag, 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus der Vereinten Nationen, lädt der Exil e.V. ab 14 Uhr zu einem Solidaritätslauf gegen Rassismus ein. Gestartet wird am Café Felka am Museumsquartier Osnabrück. Angeboten werden eine sechs- und eine elf-Kilometer-Strecke, wobei die kürzere Strecke auch gewalkt werden kann. Der Lauf setzt ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus und für Solidarität, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Eindrücklich zeigt die Autorin Ciani-Sophia Hoeder im Rahmen ihrer Lesung am Mittwoch, 25. März, warum Bambuszahnbürsten die Welt nicht retten und was hinter „grünen Nazis“ steckt. Ein Buch über die oft unsichtbaren Zusammenhänge zwischen Ökologie und Rassismus – aufrüttelnd, persönlich und hochaktuell!

Zum Abschluss der Aktionswochen lädt am Freitag, 27. März, die Betroffenenberatung Niedersachsen zu einem besonderen Abend in das Foyer der Villa_ im Museumsquartier ein. Zu Gast ist die amtierende deutschsprachige Poetry-Slam-Meisterin Ayşe İrem, die in ihren Spoken-Word- Performances Themen wie Identität, (Un-)Sichtbarkeit und Zugehörigkeit eindrucksvoll und mit einer besonderen sprachlichen Präzision auf die Bühne bringt.

Das gesamte und detaillierte Veranstaltungsprogramm liegt ab Ende Februar als Broschüre zur Mitnahme an den bekannten Stellen bereit und kann auf der städtischen Homepage unter dem Link www.osnabrueck.de/wochen-gegen-rassismus heruntergeladen werden. Rückfragen können im städtischen Büro für Friedenskultur unter der Telefonnummer 0541/323 3210 (Katharina Opladen) oder unter der E-Mail-Adresse friedenskultur@osnabrueck.de erfolgen.

Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de


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©  Angela von Brill
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Wochen gegen Rassismus: Ein kreativer Höhepunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist der Songwriting-Workshop „Songs Against Racism“ mit der Harambee Live Band am Dienstag, 17. März, im Theater Osnabrück


21.03.2026_Lauf_gegen_Rassismus_087. Swaantje Hehmann

©  Swaantje Hehmann
21.03.2026_Lauf_gegen_Rassismus_087. Swaantje Hehmann

Wochen gegen Rassismus: Solidaritätslauf gegen Rassismus


25.03.2026_Hoeder_c_Hoeder ©Ciani-Sophia Hoeder

©  Ciani-Sophia Hoeder
25.03.2026_Hoeder_c_Hoeder ©Ciani-Sophia Hoeder

Wochen gegen Rassismus: Autorin Ciani-Sophia Hoeder


27.03.2026_Ayse Irem_Foto Jonas Samson Völk

©  Jonas Samson Völk
27.03.2026_Ayse Irem_Foto Jonas Samson Völk

Wochen gegen Rassismus: Poetry-Slam-Meisterin Ayşe İrem


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