Meldungsdatum: 23.02.2026
Das Literaturbüro Westniedersachsen lädt am Montag, 2. März, um 19 Uhr zu einem multimedialen Vortrag mit dem Titel „Die Fahrt wird kurz sein, möchte sie immer währen“ Gedanken zum „Tod in Venedig“ von Thomas Mann“ in den Renaissancesaal des Ledenhofs, Am Ledenhof 3-5, ein.
Thomas Manns Künstlernovelle "Der Tod in Venedig" aus dem Jahr 1912 ist ein Text über den Konflikt des Künstlers zwischen dem Künstlerdasein und der bürgerlichen Existenz, eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der Leidenschaft, der Moral, eine Novelle auch über den kulturellen Niedergang des Bürgertums. Die Novelle wurde 1971 von Lucino Visconti verfilmt, eine Literaturverfilmung, die bis heute als einzigartig und unübertroffen gilt.
Die Lehrerin und ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Lioba Meyer, stellt die Novelle anhand von Textauszügen, die von dem Schauspieler Helmut Thiele gelesen werden, vor und deutet sie. Auch der Film zu „Tod in Venedig“ wird anhand von ausgewählten Filmszenen, die Einblick in die besondere Art der Verfilmung geben sollen, einbezogen.
Dieser Termin ist der Nachholtermin für die ausgefallene Veranstaltung am 28. Januar.
Der Eintritt beträgt 10 Euro. Reservierungen sind über das Literaturbüro Westniedersachsen, Telefon 0541/202-7908 oder per Mail unter LitOs-info@osnabrueck.de möglich.
Pressekontakt: Dr. Jens Peters, Leiter Literaturbüro Westniedersachsen, 0152/53232276, peters.je@osnabrueck.de
Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de
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