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Stadt Flensburg startet Online-Meldetool

Gemeinsam gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Flensburg - 27.02.2026

Das Gleichstellungsbüro der Stadt Flensburg veröffentlicht zum 1. März ein dauerhaftes Online-Meldetool für Vorfälle im Stadtgebiet. Unter www.flensburg-schaut-hin.de können Übergriffe und Belästigungen künftig unkompliziert und anonym gemeldet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Belästigung selbst erlebt wurde oder ob ein Übergriff beobachtet wurde.

Ziel des Meldetools ist es, das sogenannte Dunkelfeld besser sichtbar zu machen: Viele Vorfälle geschlechtsspezifischer Gewalt werden nicht angezeigt und erscheinen dadurch nicht in offiziellen Statistiken. Dies gilt insbesondere für queerfeindliche Übergriffe. Durch die anonymen Meldungen will die Stadt ein differenzierteres Bild darüber gewinnen, wo und in welcher Form Übergriffe stattfinden. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für gezielte Schutz- und Präventionsmaßnahmen.

Neben geschlechtsspezifischer Gewalt können auch weitere Vorfälle gemeldet werden, etwa rassistische Diskriminierung. Ergänzend informiert die Website über bestehende Hilfe- und Beratungsangebote in Flensburg.

Das Online-Meldetool ist Teil der Kampagne „Flensburg schaut hin - Gemeinsam gegen geschlechtsspezifische Gewalt“. Im März wird die Kampagne im gesamten Stadtgebiet präsent sein, unter anderem durch Flaggen vor dem Rathaus und dem Deutschen Haus sowie Plakate im öffentlichen Raum. Außerdem werden öffentliche Mülleimer im Stadtgebiet mit großflächigen Stickern beklebt, die auf das Meldetool und die örtlichen Beratungsstellen hinweisen.

Das Meldetool ersetzt keine Anzeige bei der Polizei. Da sämtliche Meldungen anonym erfolgen, ist keine direkte Kontaktaufnahme oder individuelle Rückmeldung möglich. Die eingehenden Hinweise werden sorgfältig ausgewertet. Die ausgewerteten Ergebnisse sollen künftig öffentlich zugänglich gemacht werden.

Das Projekt ist ein Baustein der Stadt Flensburg im Rahmen des 10-Punkte-Plans gegen Queerfeindlichkeit und dient der kommunalen Umsetzung der Istanbul-Konvention.

Pressekontakt:

Stadt Flensburg

Gleichstellungsbüro

Friederike Rosenbaum

Rosenbaum.friederike@flensburg.de

Tel.: 0461-85-2806

Pressekontakt: Stadt Flensburg, Friederike Rosenbaum


Stadt Flensburg​Rathausplatz 1​24937 FlensburgTelefon: 0461-850Fax: 0461-852971E-Mail: stadtverwaltung@flensburg.de