Meldungsdatum: 27.02.2026
„Mit diesem Neubau investieren wir konsequent in die Bildungsinfrastruktur unserer Stadt und schaffen zukunftsfähige Lernbedingungen für mehrere Generationen von Schülerinnen und Schülern“, sagt Bürgermeister und Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri. „Die Erweiterung zur neunzügigen KGS ist ein zentraler Baustein unserer Schulentwicklungsplanung und ein klares Bekenntnis zu einem vielfältigen, leistungsfähigen und modernen Schulangebot in Hanau.“
Der Neubau entsteht auf einem rund 15.900 Quadratmeter großen Grundstück zwischen den beiden bestehenden Schulgebäuden. Geplant ist ein viergeschossiges, teilunterkellertes Gebäude mit einer Nettogrundfläche von rund 8.170 Quadratmetern. Es bietet künftig Platz für insgesamt 45 Klassen- und Fachräume sowie eine neue Mensa, die zugleich als Aula für schulische Veranstaltungen genutzt werden kann. Eine mobile Bühne, großzügige Pausen- und Aufenthaltsbereiche sowie barrierefreie Erschließungen gehören ebenfalls zum Raumkonzept.
„Wir bauen hier nicht einfach zusätzliche Klassenräume, sondern ein modernes Lernumfeld, das pädagogische Konzepte, Aufenthaltsqualität und Inklusion gleichermaßen berücksichtigt“, so Bürgermeister Dr. Bieri. „Die neue Mensa als zentraler Treffpunkt, die klar gegliederten Lerncluster und die barrierefreie Gestaltung sind wichtige Elemente einer zeitgemäßen Schule.“
Das Gebäude wird als Massivbau errichtet und erfüllt hohe energetische Standards. Dachbegrünung, eine Photovoltaikanlage sowie ein Fernwärme-Anschluss sorgen für eine nachhaltige Energieversorgung. Da sowohl Strom als auch Fernwärme CO2-neutral bereitgestellt werden, entstehen im Betrieb keine Kohlenstoffdioxid-Emissionen.
Neubau fügt sich ins historische Umfeld ein
Architektonisch fügt sich der Neubau in das denkmalgeschützte Umfeld der historischen Kasernengebäude ein. Vorgesehen sind eine Putzfassade mit Lochfenstern, ein farblich abgesetzter Sockel in Sandsteinoptik sowie eine Dachschräge im dritten Obergeschoss, die sich an den umliegenden Trauf- und Firsthöhen orientiert.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich nach aktueller Planung auf rund 31,5 Millionen Euro, unter anderem für Baukosten, Aufwendungen für die Haustechnik und die Außenanlagen. Dazu kommen noch etwa 1,4 Millionen Euro für die Ausstattung. Die Umsetzung erfolgt durch den städtischen Eigenbetrieb Hanau Immobilien- und Baumanagement (IBM) in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Bildung. „Das ist eine erhebliche Investition, aber eine notwendige und gut angelegte“, so Schuldezernent Dr. Maximilian Bieri. „Gute Bildung braucht gute Räume und genau die schaffen wir hier.“
Im Zuge der strukturellen Erweiterung ist auch eine Namensänderung der Schule vorgesehen. Hier plant die Stadt ein Beteiligungsverfahren, in das die Schülerinnen und Schüler aktiv eingebunden werden. Nach Ende des Prozesses trifft dann die Stadtverordnetenversammlung eine endgültige Entscheidung.
Die Fertigstellung des Neubaus ist für das zweite Quartal 2028 geplant. Das Schulzentrum Hessen-Homburg war zum Schuljahr 2004/2005 durch die Zusammenlegung der beiden Innenstadtschulen Eberhardschule und Schule am Schlossplatz entstanden. Mit der Erweiterung stärkt die Stadt Hanau nun nachhaltig den Schulstandort im Norden der Stadt und schafft die Voraussetzungen für ein modernes, leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Bildungsangebot.
Hintergrund: Die Schullandschaft in Hanau
Die Stadt Hanau ist verantwortlich für insgesamt 27 Schulen an 35 Schulstandorten. Davon sind 25 Schulen in Trägerschaft der Stadt und zwei (Berufs-)Schulen in Trägerschaft des Schulzweckverbandes gemeinsam mit dem Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt handelt es sich um 16 Grundschulen, sechs weiterführende Schulen, zwei Förderschulen und drei Berufsschulen mit insgesamt rund 18.500 Schülerinnen und Schülern.
Der neue „Schulentwicklungsplan 2025 bis 2029“ sieht vor, in den nächsten Jahren alle 25 städtischen Schulen baulich weiterzuentwickeln, sei es durch Neubau, Erweiterungen oder Sanierungen. Der Eigenbetrieb Immobilien- und Baumanagement (IBM) plant bis 2029 Ausgaben im investiven Bereich für Neubauten und Erweiterungen der Schulen von mehr als 150 Millionen Euro ein. Darüber hinaus sind jährlich weitere 3 bis 4 Millionen Euro in Sanierungsmaßnahmen an den Schulen verausgabt.
Pressekontakt: Julia Oppenländer, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de
"Die Erweiterung zur neunzügigen KGS ist ein zentraler Baustein unserer Schulentwicklungsplanung und ein klares Bekenntnis zu einem vielfältigen, leistungsfähigen und modernen Schulangebot in Hanau", sagte Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri im Rahmen des Spatenstichs
Gemeinsamer Spatenstich für den Neubau zur Erweiterung des Schulzentrums Hessen-Homburg.
Gemeinsamer Spatenstich für den Neubau zur Erweiterung des Schulzentrums Hessen-Homburg.
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