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Meldungsdatum: 27.02.2026

„Ein Konzept mit Innovationscharakter, das weit über die Kreisgrenzen hinausgeht“

Vorstellung des „Interkommunalen Wald- und Vegetationsbrandkonzeptes im Kreis Borken“

„Ein Konzept mit Innovationscharakter, das weit über die Kreisgrenzen hinausgeht“ – das war die einheitliche Meinung aller, die jetzt bei der Präsentation des neuen „Interkommunalen Wald- und Vegetationsbrandkonzeptes im Kreis Borken“ im Borkener Kreishaus mit dabei waren. Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel und sein Stellvertreter Christoph Terwiel führten durch das kurzweilige Programm, ehe es für die Beteiligten zum erlebbaren Teil der Vorstellung ging: Die Besichtigung der Ausrüstung, die nun in den nächsten Wochen an die Feuerwehren im Kreis Borken ausgegeben wird. Verschiedene Drohnen und geländefähige Fahrzeuge der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und des THW ergänzen das Einsatzkonzept. „Das ist es, was das Konzept so besonders macht: Die interkommunale und auch interdisziplinäre Zusammenarbeit, die uns im Kreis Borken stark macht – nicht zuletzt in Katastrophenlagen“, betonte Landrat Dr. Kai Zwicker zu Beginn.

Das Klima in der Welt und in Deutschland verändert sich zunehmend. Das Risiko für Extremwetterereignisse wie Starkregen oder starke Stürme, aber auch viel zu trockene Sommer nimmt immer weiter zu. Damit steigt auch hierzulande die Brandgefahr für Wald- und Vegetationsflächen. Und die machen vor kommunalen Grenzen keinen Halt. Umso wichtiger sind das gemeinsame taktische Vorgehen und die einheitliche Ausrüstung.

Nach Grußworten von Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten im Kreis Borken, Thomas Hunsteger-Petermann als Leiter der Stabsstelle „Kompetenzzentrum für interkommunale Zusammenarbeit“ des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung sowie Thomas Deckers als Landesbranddirektor ging es an die inhaltliche Kurzvorstellung des Projektes. Katharina Schroer, Fachabteilungsleiterin Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung, und Christoph Terwiel gaben stellvertretend für die Steuerungsgruppe – bestehend aus Vertretern der Hilfsorganisationen, der Feuerwehren sowie der kommunalen Ordnungsämter – Einblicke in die Projektarbeit. Besonders hoben sie dabei erneut die konstruktive Arbeit miteinander hervor. „Die verschiedenen Blickwinkel der unterschiedlichen Akteure haben stetig neue Impulse geliefert. Gemeinsam ist es uns gelungen, dieses vielseitig einsetzbare Konzept auf die Beine zu stellen“, dankte Katharina Schroer ausdrücklich dem Projektteam.

Nach weiteren Kurzvorträgen von dem unterstützenden Ingenieurbüro „antwortING“ und „@fire“, die in den kommenden Monaten die Schulungen für die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren übernehmen, ging es für die Anwesenden zur Besichtigung der angeschafften Ausrüstung. Dazu haben die entsprechenden kommunalen Einheiten und beteiligten Hilfsorganisationen verschiedene Stände aufgebaut, um ihre Einsatzmittel zu zeigen und die Funktionsweisen zu erklären. Auch das praktische Vorführen kam dabei nicht zu kurz.

Zum Hintergrund: Projektverlauf und Ausblick

Vor rund drei Jahren machte sich der Kreis Borken auf den Weg. Ziel: Ein gemeinsames Konzept vom Kreis Borken und allen 17 Feuerwehren zur Eindämmung von Wald- und Vegetationsbränden. Die Herausforderung dabei: Die Etablierung eines gemeinsamen taktischen Vorgehens, die Beschaffung einer einheitlichen technischen Ausstattung sowie eine vereinte Organisation bei allen Feuerwehren. Gemeinsam mit allen 17 Kommunen im Kreisgebiet, den Hilfsorganisationen, dem THW, Wald und Holz NRW, der Landwirtschaftskammer, dem WLV sowie dank der finanziellen Förderung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in NRW ist es jetzt gelungen, die erste Projektphase abzuschließen.

Nachdem nun das Konzept erarbeitet und vorgestellt sowie die Ausrüstung beschafft wurde, folgen nun in der nächsten Phase die Schulungen der Führungskräfte und Multiplikatoren in den Feuerwehren. Dazu wurden verschiedene Lernformate ausgearbeitet, sodass dann nach den erfolgreichen Wissensvermittlungen auch eine erste Übung zur Umsetzung des Konzeptes folgen kann.

 

Bildzeile Gruppenfoto:

Bei der Vorstellung des neuen Wald- und Vegetationsbrandkonzeptes im Kreis Borken: (vorne v. li.), Thomas Hunsteger-Petermann (Leiter der Stabsstelle „Kompetenzzentrum für interkommunale Zusammenarbeit“ des NRW-Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung), Mechtild Schulze Hessing (Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister und Beigeordneten im Kreis Borken), stellvertr. Kreisbrandmeister Christoph Terwiel, Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow, Katharina Schroer (Fachabteilungsleiterin Gefahrenabwehr des Kreises Borken) und Landrat Dr. Kai Zwicker. (hinten v. li.) Heinrich-Ludger Rövekamp (Geschäftsführer der Kreisstelle Borken der Landwirtschaftskammer NRW), Hendrik Schuurmann (Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken), Thomas Deckers (Landesbranddirektor), Sven Gabbe (Vorsitzender des Ausschusses für Sicherheit und Ordnung des Kreises Borken) und Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel.

Pressekontakt: Anna-Maria Levers 02861/681-2429


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Bildzeile s. letzter Absatz der Pressemitteilung

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Einblicke in die Ausrüstung für das neue Wald- und Vegetationsbrandkonzept

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Einblicke in die Ausrüstung für das neue Wald- und Vegetationsbrandkonzept


Einblicke in die Ausrüstung für das neue Wald- und Vegetationsbrandkonzept

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Einblicke in die Ausrüstung für das neue Wald- und Vegetationsbrandkonzept


Einblicke in die Ausrüstung für das neue Wald- und Vegetationsbrandkonzept

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