Meldungsdatum: 02.03.2026
„Der Jahresrückblick zeigt, wie breit gefächert unsere Arbeit ist: von Bildungsangeboten und Qualifizierungen über Ausstellungen, Veranstaltungen und Projekte zur Demokratieförderung bis hin zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten für Neuzugewanderte“ heißt es im Vorwort des KI-Teams.
Ein prägendes Ereignis des vergangenen Jahres war der Umzug des Fachbereichs „Zuwanderung und Integration“ an den neuen Standort an der Kamener Straße in Unna. Die räumliche Zusammenführung des Kommunalen Integrationszentrums, des Kommunalen Integrationsmanagements sowie der Ausländer- und Einbürgerungsbehörde erleichtert seit Mai 2025 die Zusammenarbeit und schafft effizientere Strukturen. Der Bericht beschreibt den Umzug als organisatorisch bedeutsamen Schritt, der zugleich ein Signal für eine engere Verzahnung der Aufgaben sei.
Schwerpunkte 2025: Demokratieförderung, Teilhabe und Bildung
Inhaltlich blickt das KI auf ein Jahr zurück, das von gesellschaftlichen Herausforderungen geprägt war. Die Demokratieförderung bildete einen zentralen Schwerpunkt: Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ wurde die „Partnerschaft für Demokratie“ im Kreis Unna gestartet. Zahlreiche Veranstaltungen – darunter die Regionalkonferenz „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, die erste kreisweite Demokratiekonferenz in Kamen sowie thematische Projektwochen an Schulen – setzten wichtige Impulse für Vielfalt, Respekt und Zivilcourage.
Auch die Bereiche Teilhabe, Bildung und Elternarbeit waren 2025 stark nachgefragt. Programme wie Griffbereit, Rucksack KiTa und Rucksack Schule, das Ferienintensivtraining FIT in Deutsch, die Bildungsberatung sowie die Arbeit des Sprachmittler-Pools unterstützten Kinder, Eltern und Bildungseinrichtungen im gesamten Kreisgebiet. Zudem stärkte das KI die Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen, Ehrenamtlichen und kommunalen Akteuren.
„Das vergangene Jahr hat eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und fachlich breit aufgestellt unser Team arbeitet. Die Vielzahl an Themen von Bildung und Qualifizierung über Demokratieförderung bis hin zu konkreter Beratung und Unterstützung verdeutlicht, wie umfassend Teilhabe und Integration im Kreisgebiet gestaltet wird“, betont Şaziye Altundal-Köse, Sachgebietsleiterin Kommunales Integrationszentrum.
Der Jahresrückblick macht deutlich, wie eng verzahnt die Integrationsarbeit im Kreis Unna inzwischen ist – und wie viele Projekte nur durch das Engagement zahlreicher Partnerinnen und Partner möglich werden. Das KI dankt in seinem Bericht ausdrücklich allen Beteiligten für ihre Unterstützung und Mitwirkung. PK | PKU
BU: Das Team des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna: 1. Reihe (v. l. n. r.): Nadine Rybarski, Saziye Altundal-Köse, Dilek Yildiz; 2. Reihe (v. l. n. r.): Anna-Kathrin Große, Elvan Saglik, Lena Paluska, Antje Bartelheimer; 3. Reihe (v. l. n. r.): Steffi Stelzer, Jan Tarik Delkus, Lena Folts 4. Reihe (v. l. n. r.): Ingo Gall, Felix Mühlbauer, Marijke Garretsen. Foto Kreis Unna
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Das Team des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna: 1. Reihe (v. l. n. r.): Nadine Rybarski, Saziye Altundal-Köse, Dilek Yildiz; 2. Reihe (v. l. n. r.): Anna-Kathrin Große, Elvan Saglik, Lena Paluska, Antje Bartelheimer; 3. Reihe (v. l. n. r.): Steffi Stelzer, Jan Tarik Delkus, Lena Folts 4. Reihe (v. l. n. r.): Ingo Gall, Felix Mühlbauer, Marijke Garretsen. Foto Kreis Unna
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