Meldungsdatum: 06.03.2026
Fair gehandelte Rosen haben Vertreterinnen des Mädchen- und Frauennetzwerks, des Büros für Gleichstellung, der Umweltberatung der Verbraucherzentrale und des Amtes für Umwelt und Klima am Freitag, 6. März, in der Unnaer Fußgängerzone verteilt. Anlass ist der Internationale Frauentag am 8. März, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. Unterstützt wurden die Initiatorinnen von Schüler*innen des Pestalozzi-Gymnasiums Unna und des Märkischen Berufskollegs.
Die Aktion lenkte die Aufmerksamkeit auf die Nachhaltigkeitsziele „Geschlechtergleichstellung“ sowie „Nachhaltiger Konsum und Produktion“, denen sich Unna verschrieben hat. Mit jeder gekauften faire Rose unterstützen Verbraucher*innen den nachhaltigen Anbau der Blumen und Pflanzen und damit auch feste Arbeitsverträge , Mindestlöhne und Arbeitsschutz der lohnabhängig Beschäftigten im Blumensektor. Ungefähr die Hälfte der Beschäftigten auf Blumenfarmen in Entwicklungsländern wie Kenia, Äthiopien und Tansania sind Frauen-häufig alleinerziehend und benachteiligt beim Einsatz in Führungspositionen.
Fairtrade-Standards sichern menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern. Dazu zählen etwa ein Verbot von Kinderarbeit, Arbeitsschutz, existenzsichernde Löhne, Versammlungsfreiheit, Mutterschutz, klare Arbeitszeiten und nachhaltige Umweltstandards.
Die städtische Gleichstellungsbeauftragte Katja Sahmel erklärt: „Frauenrechte sind Menschenrechte – und sie sind nicht verhandelbar! Der Internationale Frauentag erinnert uns aber auch daran, dass Gleichstellung eine demokratische Verpflichtung ist für gleiche Chancen, gleiche Sicherheit und gleiche Anerkennung – überall und jeden Tag.“
Martina Bahde von der Umweltberatung der Verbraucherzentrale fügt hinzu: „Das Angebot fairer Produkte aus südlichen Ländern hat sich in den letzten Jahren enorm erweitert. Verbraucher*innen finden neben Lebensmitteln wie Kaffee, das am meisten verkaufte faire Lebensmittel, auch Tee, Schokolade, Gummibären, Kekse, Bananen, Gewürze, Organgensaft, Trockenfrüchte und Wein in guter Qualität aber auch Textilien, Blumen, Kunsthandwerk und Fußbälle. Mit dem Kauf fair gehandelter Produkte werden sowohl faire Handelspraktiken als auch bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen für Arbeiter und Kleinbauernfamilien in den südlichen Ländern gefördert und ein umweltverträglicher Anbau unterstützt.“
So tragen Konsumentinnen und Konsumenten mit „fairantwortungsbewusstem“ Kauf zu einem besseren Leben der Menschen in Entwicklungsländern bei. “Wo Fairness mitwächst, wächst auch die Wertschätzung für die Menschen, die im Hintergrund dafür arbeiten”, ergänzt Nicole Katsigiannis, Fairtrade-Beauftragte der Kreisstadt Unna.
Fair gehandelte Rosen haben Vertreterinnen des Mädchen- und Frauennetzwerks, des Büros für Gleichstellung, der Umweltberatung der Verbraucherzentrale und des Amtes für Umwelt und Klima am Freitag, 6. März, in der Unnaer Fußgängerzone verteilt. Anlass ist der Internationale Frauentag am 8. März, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt. Unterstützt wurden die Initiatorinnen von Schüler*innen des Pestalozzi-Gymnasiums Unna und des Märkischen Berufskollegs.
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