Meldungsdatum: 09.03.2026
Der Entsorgungs- und Servicebetrieb der Stadt Bocholt führt in der aktuellen Pflanzperiode stadtweit Nachpflanzungen durch. Dabei kommen mehrere hundert neue Bäume in den Boden. Bei der Auswahl der Arten achtet die Stadt auf Klimaresilienz und Standortgerechtigkeit. Da die veränderten Wetterbedingungen Pflanzen erfordern, die längere Trockenphasen und höhere Temperaturen vertragen, wurden entsprechend angepasste Sorten ausgewählt. Dazu gehören unter anderem der Feldahorn, die Weiße Maulbeere, die Esskastanie, die Silber-Linde sowie die Bur-Eiche. Diese Arten gelten als widerstandsfähig und dienen der langfristigen Sicherung des städtischen Baumbestandes.
„Die Anforderungen an die städtische Grünpflege haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt.“, erklärt Sven van den Berg, Geschäftsbereichsleiter Grünflächen- und Straßenunterhaltung beim Entsorgungs- und Servicebetrieb Bocholt, der mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Pflanzungen geplant hat und nun umsetzt, „es geht längst nicht mehr allein um Optik, sondern auch um eine strategische Anpassung an sich wandelnde klimatische Bedingungen mit zunehmenden Trockenphasen.“
Neben den Baumpflanzungen werden auf verschiedenen städtischen Flächen zusätzlich rund 2.000 heimische Gehölze gepflanzt. Diese Aufforstung dient dem lokalen Naturschutz. Die neu gepflanzten Sträucher und Gehölze bieten eine Nahrungsquelle und einen Lebensraum für zahlreiche heimische Vögel und Insekten.
Pressekontakt: Stadt Bocholt, Büro des Bürgermeisters, Presse- und Informationsdienst, Tobias Rodig, tobias.rodig@bocholt.de
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