Meldungsdatum: 11.03.2026

Presse-Einladung: Museumsquartier Osnabrück stellt Sonderausstellung "Van den Yoden" vor

Das Museumsquartier Osnabrück eröffnet am 22.3. um 11:30 Uhr die Sonderausstellung "Van den Yoden" im Kulturgeschichtlichen Museum

2026 jährt sich das Ende der ersten jüdischen Gemeinde in Osnabrück zum 600. Mal. 1309 vom Osnabrücker Bischof offiziell für den Geldverleih in die Stadt geholt, wurden die jüdischen Menschen während des Pestpogroms von 1350 brutal ermordet. Nur wenige Jahre später entstand in der Neustadt eine neue jüdische Gemeinde. 1426 endete die erste Epoche jüdischer Sesshaftigkeit in der Stadt mit letzten Steuerzahlungen.
Kostbare mittelalterliche Originale erinnern an diese Phase Osnabrücker Wirtschafts-, Religions- und Migrationsgeschichte. Am lokalen Beispiel werden die über Jahrhunderte tradierten antijudaistischen Wurzeln des Antisemitismus sichtbar.
Der durch ihre kulturelle und religiöse Vielfalt geprägten gegenwärtigen Gesellschaft bietet „Van den Yoden“ mit Ausstellung, Begleitprogramm und Katalog angesichts des aktuellen Antisemitismus Raum für eine kritische Auseinandersetzung.

Die Sonderausstellung und das Begleitprogramm werden vorgestellt in einem Pressegespräch am

19. März, 11:30 Uhr
Museumsquartier Osnabrück, Veranstaltungssaal
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück

Ihre Gesprächspartner sind
Patricia Mersinger, Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Osnabrück
Nils-Arne Kässens, Direktor, Museumsquartier Osnabrück 
Dr. Thorsten Heese, Kurator für Stadtgeschichte, Museumsquartier Osnabrück 
Laura Igelbrink, Museumslotsin, Museumsquartier Osnabrück 

Um eine vorherige Anmeldung bei Claudia Drecksträter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Museumsquartier Osnabrück, wird gebeten: per E-Mail an dreckstraeter@osnabrueck.de oder telefonisch unter 0541 323-4581.