Meldungsdatum: 13.03.2026
Das Aufsichtsgremium des Lippeverbandes geht hochkarätig besetzt in die neue fünfjährige Amtsperiode: Für die Städte und Gemeinden sitzen unter anderem die Stadtspitzen von Kamen, Hamm und Dülmen – Bürgermeisterin Elke Kappen, Oberbürgermeister Marc Herter und Bürgermeister Carsten Hövekamp – im Verbandsrat. In seiner ersten konstituierenden Sitzung am Freitagnachmittag wählte der neue Rat auch einen neuen Vorsitzenden: Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen, nimmt dieses Amt erneut wahr.
„Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen und die Möglichkeit, in einer dritten Amtszeit als Vorsitzender die Arbeit des Lippeverbandes weiter intensiv zum Wohle der Region mitzugestalten. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Lippeverbandes wollen wir in den kommenden Jahren weiterhin die klimaresiliente Entwicklung des Lippe-Gebietes sowie die Verbesserung der Gewässerqualität vorantreiben“, sagt Bodo Klimpel. Bis 2030 will der Lippeverband in seiner Rolle als Infrastrukturdienstleister für seine Mitglieder jährlich teilweise mehr als 200 Millionen Euro investieren. Allein in die Ertüchtigung von Kläranlagen werden in diesem Zeitraum mehr als 600 Millionen Euro eingebracht.
Die neuen Ratsmitglieder verteilen sich auf die Städte und Gemeinden, die Kreise, den Bergbau, die gewerblichen Unternehmen sowie auf die Arbeitnehmervertreter.
Städte und Gemeinden:
Daniela Fiege, Vorständin Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung, Stadt Lünen
Elke Kappen, Bürgermeisterin der Stadt Kamen
Marc Herter, Oberbürgermeister Stadt Hamm
Carsten Hövekamp, Bürgermeister Stadt Dülmen
Arnulf Rybicki, Stadtbaurat der Stadt Dortmund
Kreise:
Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen
Bergwerke:
Michael Kalthoff, Vorstandsvorsitzender RAG Aktiengesellschaft
Gewerbliche Unternehmen:
Dipl.-Ing. Ulrich Vornhof, Leiter Gewässerschutz ThyssenKrupp Steel Europe AG
Wassernutzer:
Dr. Agnes Janda, Vorstandsmitglied Gelsenwasser AG
Arbeitnehmervertreter:
Martina Hottkowitz, Gleichstellungsbeauftragte Lippeverband
Katharina Siebert-Vatter, stellv. Personalrats-Vorsitzende Lippeverband
Thorsten Guzy, Lippeverband
Gewerkschaften:
Sven Kühn, ver.di
Moritz Fastabend, ver.di
100 Jahre Lippeverband
Der Lippeverband wurde vor 100 Jahren – am 19. Januar 1926 – gegründet, um die Folgen der Industrialisierung und des Bergbaus in Einklang mit der Natur, der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen zu bringen. Der Verband konnte ohne größere Zeitverluste seine Aufgaben angehen, da sich die Verbandsorgane entschlossen hatten, die Geschäftsführung mit der bereits 1899 gegründeten Emschergenossenschaft zu vereinigen. Man vermied dadurch den Aufbau einer eigenen Verwaltung. Sitz des neuen Verbandes wurde seinerzeit Dortmund. Dort war die Sesekegenossenschaft ansässig, die bereits 1913 nach Vorbild der Emschergenossenschaft gebildet worden war und nun im Lippeverband aufging. Zuständig war der Lippeverband nicht für das gesamte Lippe-Gebiet ab der Quelle, sondern für den industriell stark geprägten Raum unterhalb Lippborg bis zum Rhein bei Wesel – inklusive der Nebenlaufgebiete. Bis heute lebt der Lippeverband als öffentlich-rechtliche Einrichtung das Genossenschaftsprinzip als Leitidee des eigenen Handelns. Weitere Informationen zum Lippeverband sowie zu Veranstaltungen rund um das 100-jährige Bestehen finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf jubilaeum.eglv.de.
Der neu gewählte Aufsichtsrat des Lippeverbandes, hier gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstandsgremiums des Wasserwirtschaftsverbandes, am Freitag (13.3.) in der Erich-Göpfert-Stadthalle in Unna. Zum Vorsitzenden des Rates wurde erneut Bodo Klimpel, Landrat des Kreises Recklinghausen (1. Reihe, mi.), gewählt.
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