Meldungsdatum: 13.03.2026
Beim landesweiten Warntag am Donnerstag, 12. März, sind auch im Hochsauerlandkreis die Warnsysteme für die Bevölkerung getestet worden, darunter etwa 300 Sirenen im gesamten Kreisgebiet. Im Stadtgebiet Meschede setzten Einsatzkräfte der Feuerwehr zusätzlich erstmals mobile Sirenen mit Sprachdurchsage ein.
Die mobilen Warnanlagen wurden in vier Ortsteilen aufgebaut und während der Probealarmierung ausgelöst. Neben den bekannten Sirenentönen zur Warnung und Entwarnung, konnten über die Anlagen auch Sprachdurchsagen abgespielt werden. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall nicht nur zu warnen, sondern ihnen gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben.
Nach Angaben der beteiligten Einsatzkräfte verlief der Test erfolgreich. Die Sirenensignale waren in den betroffenen Bereichen deutlich zu hören, auch die Sprachdurchsagen wurden gut verstanden. Mobile Sirenen können insbesondere dort eingesetzt werden, wo keine fest installierten Warnanlagen vorhanden sind oder eine zusätzliche Warnung erforderlich ist.
Der landesweite Warntag dient dazu, die verschiedenen Warnmittel zu überprüfen und die Bevölkerung für mögliche Gefahrenlagen zu sensibilisieren. Neben Sirenen werden dabei unter anderem auch Warn-Apps und digitale Warnsysteme wie NINA oder Cell Broadcast ausgelöst.
Mit dem erfolgreichen Test der mobilen Anlagen sieht sich der Bevölkerungsschutz im Hochsauerlandkreis künftig noch besser für mögliche Einsatzlagen vorbereitet.
Einsatzfahrzeuge des Hochsauerlandkreises und der Stadt Meschede waren beim landesweiten Warntag im Mescheder Stadtgebiet unterwegs, um mobile Sirenen zu testen. // Foto: Pressestelle HSK
Einsatzfahrzeuge des Hochsauerlandkreises und der Stadt Meschede waren beim landesweiten Warntag im Mescheder Stadtgebiet unterwegs, um mobile Sirenen zu testen. // Foto: Pressestelle HSK
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