Meldungsdatum: 20.03.2026
Münster (SMS) Studierende der Münster School of Architecture (MSA) der FH Münster haben Ideen entwickelt, wie ein Bürohochhaus aus den 1960er-Jahren zu einer modernen Schule umgebaut werden könnte. In Kooperation mit dem Amt für Immobilienmanagement entstanden Konzepte am Beispiel einer Umnutzung des Stadthauses 2 am Ludgeriplatz. Die Ergebnisse aus dem Seminar „Vertical Futures – Transformation eines Hochhauses in ein Schulhaus+“ werden vom 24. März bis zum 9. April 2026 in der Glashalle des Stadthauses 3 ausgestellt.
Ralf Krietemeyer, Leiter des Amtes für Immobilienmanagement, und die Dozentin Karola Schaefermeier eröffnen die Ausstellung am Dienstag, 24. März, um 17 Uhr und führen in das Thema ein. Interessierte können die Entwürfe anschließend zu den regulären Öffnungszeiten des Stadthauses 3 am Albersloher Weg 33 besichtigen. Der Eintritt ist frei.
„Angesichts begrenzter Flächen und steigender Anforderungen an nachhaltiges Bauen wird die neue und auch multifunktionale Nutzung vorhandener Gebäude zunehmend an Bedeutung gewinnen“, sagt Ralf Krietemeyer. „Auch wenn aktuell eine Umnutzung des Stadthaus 2 nicht im Raum steht, geben die Ergebnisse der Studierenden doch eindrucksvolle Impulse für den zukünftigen Umgang mit Bestandsgebäuden.“
Vom Bürohaus zur Schule
Ziel des Seminars war es, Potenziale und Herausforderungen des Bauens im Bestand zu erforschen und gleichzeitig Ideen zu entwickeln, wie ein Bildungsort Mehrwert für das Quartier schaffen kann. Als Grundlage diente ein beispielhaftes Raumprogramm, ohne Vorgabe einer bestimmten Schulform. Die sieben Projektteams mit insgesamt 26 Studierenden analysierten die Gebäudestruktur vor Ort, studierten den Typus des Hochhauses und verglichen ihn mit innovativen Schulbauten.
Die Entwürfe zeigen, dass die Stahlbetonskelettstruktur des Stadthauses 2 eine flexible Basis für eine schulische Nutzung bietet. Sie ermöglicht vielfältige Raumangebote, die moderne Lernformen unterstützen. Gleichzeitig verdeutlichen die Projekte die planerischen Herausforderungen bei der Transformation eines Bürogebäudes in einen Bildungsort.
„Die Studierenden haben eindrucksvoll gezeigt, welches räumliche Potential im Bestandsumbau liegt. Eine Öffnung von Schulgebäuden in den Nachmittags- und Abendstunden schafft sozialen Mehrwert und nutzt die vorhandenen Raumressourcen in unseren Städten. Ich bedanke mich bei den Studierenden, der Stadt Münster sowie allen, die zu dem gelungenen Semester beigetragen haben“, so Karola Schaefermeier.
Bild: Das Stadthaus 2 wird zur Schule: Studierende der Münster School of Architecture (MSA) der FH Münster haben Konzeptideen für eine Umnutzung des Gebäudes am Ludgeriplatz entwickelt. Foto: Stadt Münster. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
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