Meldungsdatum: 27.03.2026
Münster (SMS) Die Planungen für die neue Gesamtschule im Südosten Münsters verzögern sich um mehrere Monate. Grund ist ein laufendes Beschwerdeverfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen die Vergabe der Planungsleistungen durch die städtische Tochtergesellschaft Bauwerke Münster GmbH. Die Entscheidung des Gerichts wird im Herbst 2026 erwartet. Bis dahin darf der Auftrag nicht vergeben werden.
Die Stadt plant eine neue, vierzügige Gesamtschule auf dem Gelände des ehemaligen Sauerstoffwerks der Westfalen AG in Angelmodde. Dort sollen das neue Schulgebäude sowie eine Vierfachsporthalle entstehen. Im Juli 2025 fasste der Rat der Stadt Münster einen entsprechenden Errichtungsbeschluss und beauftragte die Bauwerke Münster GmbH mit der Planung, Vergabe und Umsetzung des Projekts.
Nach einem bereits durchgeführten Vergabeverfahren sollte der Auftrag für die Planung der Schule durch die Bauwerke Münster GmbH vergeben werden. Dagegen hatte eine unterlegene Bietergemeinschaft aus zwei Architekturbüros zunächst ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet, das Ende Februar zugunsten der Bauwerke Münster GmbH entschieden wurde. Gegen diese Entscheidung wurde nun Beschwerde eingelegt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat dieser aufschiebende Wirkung zuerkannt.
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