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Meldungsdatum: 31.03.2026

Die berufliche Zukunft liegt im Busverkehr

Jobcenter organisiert Kennenlerntag bei der RLG

Die ersten Schritte Richtung Zukunft begannen auf sechs Rädern: Per Bus wurden am vergangenen Dienstag 45 interessierte Frauen und Männer an den Jobcenter-Standorten in Warstein, Werl und Lippstadt abgeholt oder kamen aus Soest zu Fuß, um auf dem Soester RLG-Gelände die Arbeit des Unternehmens kennenzulernen.

„In den kommenden Jahren gehen zahlreiche Busfahrerinnen und Busfahrer in Rente“, berichtete Reinhold Abel, der für die Ausbildung beim Regionalverkehr Ruhr-Lippe (RLG) zuständig ist. „Daher haben wir einen großen Bedarf an zukünftigen Mitarbeitern. Wir freuen uns, dass wir zusammen mit dem Jobcenter nun einen ersten Aufschlag wagen und gleichzeitig viele Interessierte qualifizieren werden.“ Die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden war groß. Bei einer Führung über das Betriebsgelände lernten sie die verschiedenen Stationen der Ausbildung kennen, konnten zahlreiche Fragen stellen und erhielten einen Eindruck vom Umfang der Arbeit.

Der Blick hinter die Kulissen überzeugte. „Von den 45 Teilnehmenden haben 38 mitgeteilt, eine Ausbildung zum Busfahrer, Busfahrerin oder in einem anderen Bereich der RLG zu beginnen“, resümierte Klaudia Lutterbüse, Fachexpertin Integration und Projektkoordinatorin beim Jobcenter AHA Kreis Soest. „Während eines Praktikums können sie nun erste Erfahrungen sammeln und sich auf die Qualifizierung vorbereiten, bevor die Ausbildung Mitte Mai startet.“ Die Agentur für Arbeit unterstützt diese Vorhaben mit Bildungsgutscheinen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Deutschkenntnisse bei einem Job-Berufssprachkurs auszugleichen. Der Sprachkurs hilft gezielt, die deutschen Sprachkenntnisse bei Migrantinnen und Migranten zu stärken.

Die Initiative MobiQ – Mobilität durch Integration und Qualifizierung – ist dabei von besonderer Bedeutung: „Sie hat Modellcharakter und zeigt auf, wie ein nachhaltiges Konzept entwickelt werden kann, das sich auch auf andere Regionen in NRW übertragen lässt“, schildert Jörn Peters, Geschäftsführer des Jobcenters. „Das Qualifizierungsmodell ist somit ein wichtiger Baustein, um auch in anderen Kreisen gleichartige Bedarfe zu decken und zukunftsweisende Entwicklungen voranzutreiben.“

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Pressekontakt: Jobcenter AHA Kreis Soest, Elisabeth Bormann, Telefonnummer 02921/106-268, E-Mail: Elisabeth.Bormann@jobcenter-ge.de


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Wertvolle Einblicke

©Elisabeth Bormann/ Jobcenter
Wertvolle Einblicke

In Begleitung der Fachexpertin Integration und Projektkoordinatorin des Jobcenters Klaudia Lutterbüse (2. v. r.) erläutert Reinhold Abel, Ausbilder bei der RLG (4. v. r.), den interessierten Besucherinnen und Besuchern die verschiedenen Arbeitsbereiche der RLG. Foto: Elisabeth Bormann/ Jobcenter


Traumberuf Busse fahren

©Elisabeth Bormann/ Jobcenter
Traumberuf Busse fahren

Begeistert informiert sich ein Teilnehmer am Infotag des Jobcenters bei der RLG über die Arbeit des Busfahrers. Foto: Elisabeth Bormann/ Jobcenter


Abwechslungsreiche Aufgaben

©Elisabeth Bormann/ Jobcenter
Abwechslungsreiche Aufgaben

Welche Aufgaben ein Busfahrer alles zu erfüllen hat, schildert Reinhold Abel bei einer Führung über das RLG-Betriebsgelände. Auch Jörn Peters, Geschäftsführer des Jobcenters (3. v. l.), und Klaudia Lutterbüse, Projektverantwortliche im Jobcenter (2. v. l.), beteiligen sich an den interessierten Gesprächen. Foto: Elisabeth Bormann/ Jobcenter


 

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Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

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