Meldungsdatum: 02.04.2026

Inklusionsmaßnahmen im Kreis Unna

Abschlussbericht zeigt deutliche Fortschritte

Mit der Maßnahmenplanung „UNbedingt inklusiv 2023-2025“ hat der Kreis Unna einen weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung von Inklusion und Barrierefreiheit unternommen. Der Abschlussbericht wurde am Mittwoch, 25. März im Kreistag der Politik übergeben.

Die im Dezember 2023 vom Kreistag beschlossene Maßnahmenplanung dient als transparente Roadmap mit klaren Zuständigkeiten und Zeitzielen. Sie löst frühere Handlungsprogramme ab und bündelt die Inklusionsaktivitäten des Kreises systematischer und zielgerichteter. Die Bilanz: Zahlreiche Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessert.

Breites Spektrum an umgesetzten Maßnahmen

Seit der Einrichtung der Arbeitsgruppe Inklusion im Jahr 2022 wurden rund 40 Maßnahmen initiiert und zu großen Teilen umgesetzt. Schwerpunkte lagen insbesondere in den Bereichen Barrierefreiheit, Bewusstseinsbildung, Teilhabe und inklusive Verwaltung.

Zentrale Fortschritte waren unter anderem die Verbesserung der Barrierefreiheit in Gebäuden der Kreisverwaltung zum Beispiel durch ein Notrufsystem für Menschen mit Hörbehinderungen in den Aufzügen des Kreishauses. Auch die Bereitstellung von Informationen in leichter Sprache sowie KI-gestützte Übersetzungslösungen waren bedeutende Maßnahmen.  Darüber hinaus wurden Schulungen für Mitarbeitende und Führungskräfte angeboten. Das Ziel: Durch mehr Wissen, Verständnis und Selbsterfahrung mehr Sensibilität für Barrierefreiheit erreichen. Die verbesserten Abstimmungsstrukturen zwischen den Fachbereichen und die stärkere Einbindung des Fachbeirats Inklusion in Planungsprozesse, bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Inklusion. Des Weiteren werden im Rahmen des Fachbeirats Inklusion Menschen mit Behinderungen, direkt in Planungsprozesse miteingebunden.

Inklusion als kontinuierlicher Prozess

Die Maßnahmenplanung für den Zeitraum 2026 bis 2028 wurde bereits aufgestellt und in diesem Kreistag beschlossen. 

Auch Maßnahmen, die noch nicht abgeschlossen werden konnten, sind Bestandteil der neuen Maßnahmenplanung. Dazu zählt beispielsweise der Umbau des Kassenbereichs im Museum Haus Opherdicke, der an eine umfassendere bauliche Neukonzeption gebunden ist.

Die neue Maßnahmenplanung umfasst außerdem gebärdensprachlich begleitete Führungen in Museen, digitale Sprechstunden im Gesundheitsamt sowie die weitere enge Einbindung des Fachbeirats Inklusion in große Bau- und Infrastrukturprojekte - zum Beispiel den Neubau der Förderschule Lünen oder Erweiterungen an Berufskollegs.

Die Maßnahmenplanung ist noch nicht abgeschlossen, sondern wird sich in den kommenden drei Jahren an die aktuellen Gegebenheiten anpassen und stetig weiterentwickeln.

Weitere detaillierte Informationen zum Abschlussbericht der Inklusionsmaßnahmenplanung 2023 – 2025 finden sich im Bürgerinfoportal unter https://sessionnet.kreis-unna.de in der Drucksache 010/26. PK | PKU

 

 

 

Pressekontakt: Jana Röhrig | 0 23 03 27 – 18 13 | Jana.Roehrig@kreis-unna.de