Meldungsdatum: 02.04.2026
Die Vielfalt Westfalen-Lippes lässt sich am intensivsten dort erleben, wo der Asphalt endet und die Natur beginnt. Ob weite Heidelandschaften im Lipperland, Burgen und Schlösser im Münsterland oder die sanften Hügel und Wasserpfade des Sauerlandes – die Region bietet für Wanderbegeisterte und Radfahrer abwechslungsreiche Naturerlebnisse. Damit die Erholung bereits beim Verlassen der eigenen vier Wände beginnt, setzt der WestfalenTarif auf eine nahtlose Verknüpfung von Schiene, Bus und Fahrrad. Mit dem luftliniengetreu abrechnenden Smartphone-Tarif eezy.nrw lohnt es sich besonders, das Auto stehen zu lassen, um zu den Startpunkten schöner Wander- und Biking-Routen zu gelangen. Denn bis zum 12. April 2026 erhalten NutzerInnen aller teilnehmenden Nahverkehrs-Apps einen Fünf-Euro-Gutschein, gültig für Fahrten mit Bus und Bahn in ganz Nordrhein-Westfalen.
Eine Auswahl attraktiver Touren finden naturbegeisterte ÖPNV-Nutzende hier:
1. Für Entdecker: Die Blaubeer-Route im Lipperland (TeutoOWL)
Diese 6,8 km lange Tour durch das grüne Herz des Lipperlands ist ein Highlight für die ganze Familie. Zwischen knorrigen Eichen und weiten Heidelandschaften, an Schafen und Ziegen vorbei, bieten sich spektakuläre Ausblicke auf ein mystisches Naturdenkmal, die Externsteine. Im Sommer lockt das Blau der Beeren am Wegesrand zu einer kurzen Pause. Nach zwei Stunden Wanderung, die auch entlang der Wiembecke und vorbei an zwei idyllischen Teichen führen, kehren Wanderer entspannt zurück an ihren Ausgangspunkt zurück.
ÖPNV-Anreise: Vom Bahnhof Horn-Bad Meinberg erreichen Sie den Startpunkt mit den Buslinien 357 und 782 (Haltestelle „Friedenseiche“). Alternativ führt die Linie 784 ab der Haltestelle „Künnemeyer“ (3 Min. Fußweg vom Bahnhof) zur Haltestelle „Mittelstraße“. Von dort sind es jeweils nur wenige Minuten Fußweg zum Routeneinstieg.
2. Für Ausdauernde: Auf dem Jakobsweg nach Raesfeld (Münsterland)
Wanderer mit Kondition schätzen die 20 km lange Teiletappe des westfälischen Jakobswegs. Von der Burg Ramsdorf führt der Weg über Borken und den Sonnenbrink bis zur beeindruckenden Schlossanlage Raesfeld. Der Außenbereich der Burg ist ganzjährig frei zugänglich. Der angrenzende Tiergarten lädt zum romantischen Ausklang der Wanderung ein.
ÖPNV-Anreise: Vom Bahnhof Borken bringt Sie die Buslinie R51 direkt zur Haltestelle „Ramsdorf Ortsmitte“, unmittelbar am Burgplatz.
3. Für Familien: Das Teutoschleifchen „Hexenpfad“ (Münsterland)
Ein echtes Abenteuer auf 4,6 km: Schmale Pfade, Kletterfelsen, Höhlen, Ruinen, ein Aussichtsturm und die sagenumwobene „Hexenküche“ lassen Kinderherzen höherschlagen. So nennt sich der Wald mit der wilden Felsformation, auf der noch heute die Abdrücke des Teufels zu sehen sein sollen. Die Hexen trafen sich laut Sage hier nicht nur zu nächtlichen Vergnügungen, sondern brauten auch ihre Tränke, Salben und Tinkturen hier. Highlights wie die Höhle „Roelants Grab“, der Wierturm in Tecklenburg und eine Führung in der in der Schlossbastion der Burg Tecklenburg im Zeitraum von April bis Oktober machen Geschichte lebendig. Zum Abschluss locken die Cafés des pittoresken Fachwerkstädtchens.
ÖPNV-Anreise: Vom Bahnhof Tecklenburg (oder nächstgelegenem Knotenpunkt) nutzen Sie die Buslinie R45 (ca. 10 Min. Fahrt) bis zur Haltestelle „Tecklenburg Stadt“. Der Startpunkt am „Haus des Gastes“ ist nur 5 Gehminuten entfernt.
4. Für Naturhungrige: Gewässerpfad Orke (Westfalen Süd)
Der 9,6 km lange Naturerlebnispfad im Hochsauerland informiert an 13 Stationen via QR-Code über die Flora und Fauna der renaturierten Orke. Ein Spielplatz in der Dorfmitte von Medelon macht die Tour auch für die Kleinsten attraktiv, zudem kann die Route hier auf 4 km abgekürzt werden. Die Tour führt entlang des Baches, durch Wiesentäler und Auen, über Pfade und auch vorbei an einem geologischen Aufschluss. Im europäischen LIFE-Projekt - Baustein für Natura 2000 - wurde die Orke durch umfangreiche Maßnahmen naturnäher gestaltet und die Durchgängigkeit des Gewässers für Bachforelle, Bachneunauge und Groppe wiederhergestellt. Auch der Schwarzstorch profitiert durch ein besseres Nahrungsangebot. Aufforstungen aus Fichte oder Hybridpappeln wurden wieder in Grünland umgewandelt und heute von Landwirten naturschutzgerecht bewirtschaftet.
ÖPNV-Anreise: Die Anreise erfolgt flexibel mit der Buslinie 361 aus Richtung Medebach oder Hallenberg. Umstiegsmöglichkeiten bestehen in Hallenberg (von Winterberg, Linie 356) oder Medebach (von Brilon, Linie S30; Korbach/Frankenberg, Linien 510/530).
5. Für Kulturbegeisterte: Eggeweg von Bad Driburg nach Willebadessen (Hochstift)
Diese 16,1 km lange Etappe verbindet Natur mit Geschichte. Von der Ruine Iburg und dem Kaiser-Karls-Turm geht es über den Eggedom zum Wasserschloss Neuenheerse. Den krönenden Abschluss bildet das ehemalige Kloster in Willebadessen mit seinem Skulpturenpark.
ÖPNV-Anreise: Vom Bahnhof Bad Driburg fahren Sie mit der Linie 577 (ab „Stadtmitte“) bis zur Haltestelle „Garthausen“ (ca. 41 Min. Fußweg zur Iburg) oder nutzen die Linie S30 bis zur Haltestelle „Eggeweg“ (ca. 32 Min. Fußweg).
6. Für kleine Feen & Zauberer: Briloner Waldfeenpfad (Ruhr-Lippe)
Psssttt … Leise, da ist sie! Wie, ihr habt sie nicht gesehen? Der rund 3 km lange Wald-Entdeckungspfad steht im Zeichen der Waldfeen. An zahlreichen Stationen erfahren kleine und große Wanderer spielerisch die Bedeutung des Waldes. Mit kreativen Aktionen wie dem Fichtenmikado und einem Summstein ist für Abwechslung gesorgt, bevor die Tour im Landgasthof Gruß gemütlich endet.
ÖPNV-Anreise: Vom Bahnhof Brilon fahren die Buslinien 482 und 391 direkt zum Startpunkt an der Haltestelle „Gasthof Gruß“.
Fürstenroute (TeutoOWL): Ausdauernden Biker kommen bei der 52,5 km langen Fürstenroute auf ihre Kosten. Direkt vom Mindener Bahnhof aus startet die Tour Richtung Bückeburg. Vor Ort ist ein Besuch der Erlebniswelt Schloss Bückeburg empfehlenswert. Das das Hubschraubermuseum zeigt die technische Entwicklung. Den Namen trägt die Route nicht umsonst: der Namensgeber Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe förderte das kleine Land in den diversen Sektoren. Nach ca. 6 Stunden Fahrt erreicht der Radler seinen letzten Stop Steinhude.
Anreise: Die Tour startet direkt am Bahnhof Minden (Westf.), ideal erreichbar mit dem RE oder der S-Bahn
Foto: Steinhude Westpromenade
Schöne Aussicht an der Bigge (Westfalen Süd): Zusammen mit der Familie um den Biggesee – das kann mit der Radtour-Route „Schöne Aussicht an der Bigge“ in die Tat umgesetzt werden. An der Seepromenade Sondern finden regelmäßig Festivals statt. Über die Talbrücke Sondern hinweg geht es durch Unterneger und Mittelneger weiter. In Unterneger befindet sich ein Spielplatz, an dem Kinder die Möglichkeit haben, sich auszutoben, bevor es für alle weiter Richtung Waukemicke und final wieder zum Startpunkt zurückgeht.
Anreise: Vom Bahnhof Olpe sind es nur 1 Min. Radweg zum ZOB, von dort führen die Linien SB3 und L546 zur Haltestelle „Osterseifen“, dem idealen Startpunkt.
Bad Sassendorf Nordschleife (Ruhr-Lippe): Durch die Soester Börde und das Naturschutzgebiet „Woeste“. Die Nordschleife bietet eine entspannte Option, die nördlichen Ortsteile von Bad Sassendorf und die Soester Börde kennenzulernen. Sie führt über Bettinghausen nach Woeste. In dem Moor- und Naturschutzgebiet „Woeste“ leben Wasserbüffel, ein echtes Highlight. Vogelfreunde sollten das Fernglas dabeihaben, denn hier gibt es seltene Vogelarten zu beobachte. Informationstafeln im Naturschutzgebiet zeigen, wie vielfältig die Pflanzen- und Tierwelt in der "Woeste" ist, über die QR Codes erschließt sich ein spezieller Rundgang für Familien. An der Ahse und am Rande von Soest geht es mit dem Rad zurück. Nach der Radtour laden Cafés und Restaurants, die Börde Therme und der Kurpark zum Entspannen ein. Im Erlebnismuseum Westfälische Salzwelten gehen Interessierte den Geheimnissen des weißen Goldes nach.
Anreise: Vom Bahnhof Bad Sassendorf per Rad zur Haltestelle „Wilhelmstraße“ (Linie R81) oder „Hof Haulle“ (Linie BS1) bis zur Zielstation „Am Haullenbach“.
Weitere Informationen unter www.westfalentarif.de und www.eezy.nrw.
Pressekontakt: Maike Czieschowitz, Telefon: 0521–557 66 52
Pressekontakt: Ellen Bulten 02861 / 681-2431
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