Meldungsdatum: 10.04.2026
Münster (SMS) Die Umgestaltung der Südseite des Stadthafens 1 zu einer attraktiven Flaniermeile geht in die nächste Phase. Ab Montag, 13. April, beginnen die Bauarbeiten für den zweiten von insgesamt drei Abschnitten. Parallel laufen die seit August 2024 andauernden Arbeiten im ersten Teilbereich vom Hafenplatz bis zur Hafenkäserei weiter.
Der zweite Bauabschnitt erstreckt sich von der Hafenkäserei / Hafenbrauerei Finne bis zur Bäckerei Cibaria. In diesem Bereich liegen die beiden Betonsilos „Elefant“ und „Schildkröte“, der Ruderverein, die B-Side und mehrere Bürogebäude. Vorgesehen sind unter anderem Sitzbänke aus Holz, Natursteinpflaster sowie eine Beleuchtung, die an Schiffsmasten erinnert.
Der „Elefant“ wird derzeit instandgesetzt und bleibt als prägendes Element erhalten. Auch Gleise und Kranbahnen werden als Zeugnisse der früheren Hafentätigkeit in die Gestaltung einbezogen. Alle öffentlichen Flächen werden barrierefrei gestaltet, sodass sie allen Menschen offenstehen. Die Arbeiten im zweiten Abschnitt dauern voraussichtlich bis zum dritten Quartal 2027.
Für den zweiten Bauabschnitt sind rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt, das Projekt wird durch Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Alle Baumaßnahmen werden federführend durch das Amt für Mobilität und Tiefbau koordiniert.
Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts erfolgt voraussichtlich Ende August 2026. Während die Arbeiten entlang des Hafenbeckens bis zum Wolfgang-Borchert-Theater bereits abgeschlossen sind, erfordern die Arbeiten am Wärmespeicher wegen dichter Leitungen und schwieriger Bodenverhältnisse mehr Zeit als geplant.
Mehr Aufenthaltsqualität und historische Elemente
Grundlage für die gesamte Umgestaltung der Hafensüdseite ist ein Entwurf des Büros scape Landschaftsarchitekten GmbH aus Düsseldorf. Ziel ist es, die Südseite zwischen Hafenplatz und Dortmund-Ems-Kanal zu einer attraktiven Flaniermeile zu entwickeln. Öffentliche Aufenthaltsflächen, Sitzmöglichkeiten und die Promenade werden neu gestaltet, während historische Hafenelemente wie Gleise, Kräne und Betonsilos erhalten bleiben.
Visualisierung: Auf der Hafensüdseite soll ein durchgängig barrierefreier Weg am Wasser entstehen. Visualisierung: scape Landschaftsarchitekten. Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.
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