Meldungsdatum: 13.04.2026
Wie kann Radfahren in Osnabrück sicherer und attraktiver werden? Darüber haben sich rund 70 Bürgerinnen und Bürger am Freitagabend im Innovationscentrum Osnabrück (ICO) beim ersten Osnabrücker Fahrrad-Dialog ausgetauscht. In Planspielen, Planungswerkstätten und direkten Gesprächen mit den Verkehrsplanenden der Stadtverwaltung entwickelten sie konkrete Ideen – in lockerer, wertschätzender und zugleich konstruktiver Atmosphäre, die den Beteiligten erkennbar Spaß machte.
„Diskussionen um den Radverkehr sind oft konfrontativ und emotional. Wir wünschen uns mehr Austausch, mehr Zuhören, mehr Perspektivwechsel“, sagte Osnabrücks Radverkehrsbeauftragte Ulla Bauer zum Einstieg. Genau dafür solle der Fahrrad-Dialog einen Rahmen bieten.
Der Abend startete mit einem Marktplatz, auf dem die Stadtverwaltung aktuelle Konzepte und Infrastrukturelemente präsentierte – hier ging es unter anderem um Fahrradstraßen, Piktogrammketten und Stadt-Umland-Verbindungen. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich informieren und direkt mit den Fachleuten ins Gespräch kommen. Besonders viel Zuspruch erfuhr der große Stadtplan, auf dem konkrete Gefahrenstellen, Verbesserungsvorschläge und Anregungen vermerkt werden konnten.
Im Anschluss konnten die Teilnehmenden zwischen zwei Planspielen oder fünf Planungswerkstätten wählen. In den Planspielen diskutierten sie am Beispiel der Wersener Straße und der Martinistraße, wie sich der Umweltverbund stärken lässt. Dabei übernahmen sie verschiedene Rollen – als Radfahrende, Anwohnende, Gewerbetreibende oder Autofahrende – und erlebten so auf unterhaltsame Weise, wie vielschichtig Interessen- und Nutzungskonflikte im Straßenraum tatsächlich sind. In den fünf parallel angebotenen Planungswerkstätten arbeiteten die Gruppen an konkreten Osnabrücker Orten und Themen: Schulwege, Naherholungsbereiche, enge Straßenräume, Lastenräder und eine Radkampagne für die Stadt. Konzipiert worden waren die Planspiele und Planungswerkstätten von Franziska Lehmann und Cornelia Dirks vom Bremer Büro proloco.
„Wenn man sich die Pinnwände anguckt, wie viele Ideen da draufstehen – das ist wirklich was, wo man drauf aufbauen kann", sagte Stadtbaurat Thimo Weitemeier, bevor er sich zum Abschluss des Fahrrad-Dialogs den Fragen der Teilnehmenden widmete. Auch versicherte er, dass seine Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung für das Thema Mobilitätswandel brennen würden und tatsächlich etwas bewegen wollten. Dementsprechend würden die Ergebnisse der Werkstätten nun von der Verwaltung ausgewertet und in den Mobilitätsfahrplan unter dem Motto „Osnabrück. Dein Weg.“ einfließen.
Pressekontakt: Constantin Binder | Telefon 0541 323-4556 | E-Mail binder@osnabrueck.de
Gut angenommen wurde beim ersten Osnabrücker Fahrrad-Dialog der große Stadtplan, auf dem konkrete Gefahrenstellen, Verbesserungsvorschläge und Anregungen vermerkt werden konnten.
In Planspielen diskutierten die Teilnehmenden des ersten Fahrrad-Dialogs anhand konkreter Straßen, wie sich der Umweltverbund stärken lässt. Dabei übernahmen sie verschiedene Rollen und erlebten so auf unterhaltsame Weise, wie vielschichtig Interessen- und Nutzungskonflikte im Straßenraum sind.
Stadtbaurat Thimo Weitemeier beantwortete zum Abschluss des ersten Osnabrücker Fahrrad-Dialogs Fragen der Teilnehmenden, moderiert von Franziska Lehmann vom Bremer Büro proloco.
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