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Meldungsdatum: 17.04.2026

Cybersicherheit als strategische Aufgabe für Unternehmen

Finale der wfg-Veranstaltungsreihe am 30. April in Erwitte

Cyberangriffe nehmen zu, regulatorische Anforderungen wie die europäische NIS-2-Richtlinie, die strengere Regeln für die digitale Sicherheit von Unternehmen festlegt, verschärfen sich und die Abhängigkeit von vernetzter Produktion wächst: Für viele Unternehmen im Kreis Soest wird Cybersicherheit zunehmend zur strategischen Herausforderung. Die Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH (wfg) lädt interessierte Firmen daher am Donnerstag, 30. April, zum Finale ihrer Veranstaltungsreihe in das Spenner Forum ein.

Ziel ist es, Unternehmen bei der Einordnung aktueller Entwicklungen zu unterstützen und praxisnahe Ansätze zur Stärkung der eigenen IT-Sicherheit zu vermitteln. Mit der Veranstaltungsreihe zum Thema Cybersicherheit „Industrielle Sicherheit – OT-Sicherheit für IT-Verantwortliche“ stärkt die wfg gezielt die digitale Widerstandsfähigkeit regionaler Unternehmen und unterstützt den Mittelstand dabei, sich auf neue Bedrohungslagen und regulatorische Anforderungen vorzubereiten.

„Cybersicherheit ist heute keine reine IT-Aufgabe mehr, sondern eine strategische Verantwortung der Geschäftsführung. Unser Ziel ist es, Unternehmen konkrete Orientierung und umsetzbare Lösungen für den Ernstfall zu geben“, erklärt wfg-Geschäftsführer Markus Helms.

Fachliche Impulse und Praxisbeispiele

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Recht, Technik und Organisation. Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Experte für IT-Recht und Cybersicherheit, gibt einen Überblick, wie Unternehmen die wachsenden Anforderungen an Recht, Technik und Organisation strategisch bewältigen können.

Ergänzt wird das Programm durch einen Praxisbeitrag aus der Region: Kai Wittenburg von der neam IT-Services GmbH beleuchtet den Umgang mit Cyberangriffen im Unternehmensalltag. Im Fokus stehen dabei insbesondere Maßnahmen zur schnellen Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit sowie Anforderungen an Backup- und Wiederanlaufstrategien im Kontext neuer regulatorischer Vorgaben.

Von der Theorie zur Umsetzung: Sicherheit neu denken

Im Fokus der Veranstaltung stehen zukunftsweisende Ansätze wie „Security by Design“ (das Prinzip, Sicherheit bereits bei der Entwicklung von Produkten und Systemen zu berücksichtigen) und der europäische Cyber Resilience Act (ein neues Gesetzt, das Hersteller digitaler Produkte zu mehr Sicherheit verpflichtet). Ziel ist es, IT-Sicherheit von Anfang an in Prozesse und Produkte zu integrieren – statt erst im Schadensfall zu reagieren.

„Mit der Veranstaltungsreihe bringen wir aktuelles Wissen, Erfahrungsaustausch und konkrete Lösungsansätze in die Region“, sagt Waldemar Leinweber, Projektleiter von Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS (PDS+) bei der wfg. „Die Resonanz zeigt, dass sich viele Unternehmen intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.“ Im Rahmen des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS (PDS+) unterstützt die wfg Unternehmen aus dem Kreis Soest praxisnah bei der digitalen und nachhaltigen Transformation.

Interessierte Unternehmen können sich für die Veranstaltung am 30. April von 9 bis 11.30 Uhr unter www.wfg-kreis-soest.de/aktuelle-veranstaltungen/ anmelden. Veranstaltungsort ist die Spenner GmbH & Co. KG, Bahnhofsstraße 20, 59597 Erwitte.

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Pressekontakt: wfg Kreis Soest, Nuno Gomes, Telefon 02921/30-2260, E-Mail: nuno.gomes@wfg-kreis-soest.de


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Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker

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Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker

Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Experte für IT-Recht und Cybersicherheit, gibt bei einer Veranstaltung der wfg zum Thema Cybersicherheit am Donnerstag, 30. April, einen Überblick, wie Unternehmen die wachsenden Anforderungen an Recht, Technik und Organisation strategisch bewältigen können. Foto: Privat


Kai Wittenburg

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Kai Wittenburg

Kai Wittenburg von der neam IT-Services GmbH beleuchtet bei einer Veranstaltung der wfg zum Thema Cybersicherheit am Donnerstag, 30. April, den Umgang mit Cyberangriffen im Unternehmensalltag. Foto: Privat


 

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Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

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