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Leverkusen, 02. Februar 1999

Rotterdams Stadtspitze bedauert Vorfälle in Leverkusen

H-J. Simons, stellvertretender Oberbürgermeister von Rotterdam, hat in einem Schreiben an Leverkusens Oberbürgermeister Dr. Walter Mende, sein Bedauern über das Verhalten der aggressiven holländischen Fans geäußert, die am vergangenen Samstag, 30. Januar, in Leverkusen ihr Unwesen trieben.

Wir möchten "unseren Abscheu äußern bezüglich des Verhaltens der aggressiven Fans, die am vergangenen Samstag das Freundschaftsspiel Bayer Leverkusen-Feyenoord verunstalteten", so Simons wörtlich in seinem Schreiben an Dr. Mende. Er betonte, daß der Stadt Rotterdam alles daran gelegen sei, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um derartiges Verhalten dieser Personen zukünftig zu verhindern. Eine gerichtliche Untersuchung hinsichtlich des Fehlverhaltens derartiger "Fans" werde daher von der Verwaltung nachhaltig unterstützt.

Die Erfahrungen des vergangenen Wochenendes, so Simons weiter, sollen in Absprache mit dem Verein dazu genutzt werden, um nähere Vereinbarungen für das Vorgehen in Zusammenhang mit Auswärtsspielen zu treffen. Ausdrücklich begrüßt wird in diesem Zusammenhang, daß der Verein in den nächsten anderthalb Jahren den Fans keine Möglichkeit mehr geben wird, Karten für Auswärtsspiele zu erwerben.

Oberbürgermeister Dr. Mende wird Rotterdams Stadtspitze kurzfristig antworten.

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