Meldungsdatum: 17.04.2026
Rund 40 Bürgerinnen und Bürger sind am Mittwochabend, 15. April 2026, der Einladung der Stadt Borken gefolgt und haben sich im Mölndal-Saal der Stadthalle Vennehof über den aktuellen Planungsstand zur Entwicklung des Radschnellweges 2 informiert.
In seinem Vortrag erläuterte der Technische Beigeordnete Jürgen Kuhlmann insbesondere den geplanten Verlauf des Radschnellweges über das Borkener Stadtgebiet. Der Radschnellweg befinde sich derzeit in einer frühen Planungsphase und sei als langfristiges Infrastrukturprojekt angelegt. Ziel sei es, perspektivisch eine wichtige Verbindung für den Alltags- und Freizeitverkehr zu schaffen und einen Beitrag zu einer modernen und klimafreundlichen Mobilität zu leisten.
Der Radschnellweg 2 wird durch das Land Nordrhein-Westfalen realisiert, das sowohl die Kosten für Planung und Bau als auch für die spätere Unterhaltung und Instandsetzung übernimmt.
Aus Sicht der Stadt Borken ist es sinnvoll, zunächst den Abschnitt von der Cordula-Grundschule bis zum Peterskamp in Gemen zu realisieren. In diesem Zusammenhang stellte Jürgen Kuhlmann auch die Planungen für den Neubau der Brücke am Knotenpunkt „Ahauser Straße / Coesfelder Straße“ vor, die Teil der Trasse des Radschnellweges ist. Vorgesehen ist dort ein Trogbauwerk, das es Radfahrenden ermöglicht, künftig sicher und komfortabel unter der Brücke hindurchzufahren.
Im Anschluss an die Präsentation hatten die Teilnehmenden an Thementischen die Möglichkeit, den Streckenverlauf zu diskutieren. Dabei wurden zahlreiche Anregungen und Hinweise aus der Bürgerschaft eingebracht. Diese werden nun von der Stadt Borken geprüft und gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen weiter erörtert.
Die Präsentation der Bürgerinformationsveranstaltung ist unter borken.de/rs2 abrufbar.
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