Meldungsdatum: 17.04.2026
In den Sommerferien 2026 startet zum zweiten Mal das NRW-weite Format zur Beruflichen Orientierung: die Ferien-Praktikumswochen NRW. Diese bieten Jugendlichen ab 15 Jahren die Möglichkeit, ohne Bewerbungshürden in verschiedene Berufsfelder einzutauchen. Finanziert durch das Wirtschaftsministerium im Rahmen der Fachkräfteoffensive NRW, wird die Aktion in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten des Landes angeboten.
Vom 20. Juli bis zum 1. September 2026 haben Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren die Möglichkeit, an den Praktikumswochen teilzunehmen. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Jeden Tag ein neuer Betrieb, jeden Tag ein anderer Beruf. Jugendliche können frei entscheiden, wie viele Tage sie investieren und welche Branchen sie kennenlernen möchten. Ob ein einzelner Schnuppertag oder ein Kurzpraktikum (5 Tage) pro Organisation – die Aktion lässt sich flexibel an die Ferienplanung anpassen. „Eltern sind dabei ein zentraler Schlüssel zur erfolgreichen Berufsorientierung“, betont Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport. „Damit noch mehr Jugendliche die Chance auf echte Berufsorientierung erhalten, brauchen wir Sie als aktive Unterstützer – denn niemand erreicht junge Menschen so wirkungsvoll wie ihre eigenen Eltern.“
Nicht nur für Jugendliche ist diese Aktion eine wertvolle Erfahrung, auch Unternehmen, Einrichtungen, Behörden und andere Arbeitgebende profitieren – eine Win-Win-Situation. „Bereits im vergangenen Jahr war die Aktion ein voller Erfolg: Über 100 Unternehmen haben sich beteiligt – und genau daran wollen wir in diesem Jahr wieder anknüpfen“, sagt Katharina Reinert, Bereichsleiterin Fachkräftesicherung bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG). Der organisatorische Aufwand für die Betriebe ist dabei bewusst minimal gehalten. Dank der flexiblen Gestaltung lassen sich die Angebote mühelos an die eigenen Abläufe anpassen und in den Betriebsalltag integrieren.
Die Ferien-Praktikumswoche bietet gleich mehrere Vorteile, die sowohl Jugendlichen als auch Betrieben zugutekommen: Junge Menschen erhalten die Chance, unkompliziert und ohne formale Hürden wie Lebenslauf oder Zeugnisse in unterschiedliche Unternehmen und Berufsfelder hineinzuschnuppern. Sie können direkt erleben, wie vielfältig die Arbeitswelt ist, und herausfinden, welche Tätigkeiten wirklich zu ihnen passen. Gleichzeitig profitieren die teilnehmenden Betriebe von einer Plattform, die es ihnen ermöglicht, motivierte Nachwuchskräfte unmittelbar am Arbeitsplatz kennenzulernen – ohne aufwendige Bewerbungsprozesse. „So entstehen frühzeitig wertvolle Kontakte, die den Weg zu einer späteren Ausbildung oder einem längeren Praktikum ebnen und Jugendlichen echte Perspektiven eröffnen“, hebt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hervor. Der Kreis hat in dem Bereich Übergang von der Schule in den Beruf eine koordinierende Rolle mit vielen Partnern.
So stehen auch die Ferien-Praktikumswochen im Gesamtzusammenhang mit einem breiten Netzwerk. Die Landesregierung arbeitet eng mit den Partnern des „Ausbildungskonsens NRW“ sowie der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) zusammen. Ziel ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf fließender zu gestalten und jungen Menschen frühzeitig Perspektiven in ihrer eigenen Region aufzuzeigen. Im Kreis Borken unterstützt die Steuerungsgruppe KAoA die Aktion. Dazu gehören: Die Agentur für Arbeit, die Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung, die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, das Jobcenter, die kommunale Koordinierungsstelle KAoA, der Kreis Borken, die Kreishandwerkerschaft Borken, das Schulamt für den Kreis Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG).
Die Teilnahme ist für alle vollständig kostenlos und erfolgt unkompliziert über die Internetseite https://praktikumswoche.de/kreis-borken.
Pressekontakt: Ellen Bulten, 02861 / 681-2431
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