Meldungsdatum: 17.04.2026

Neue Rettungswache in Arnsberg setzt Maßstäbe – Donnerstag wurde Richtfest gefeiert

Mit neuen Maßstäben für die notfallmedizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden im Rettungsdienst der Stadt Arnsberg ist der Bau der Rettungswache an der Branddirektor-Kraemer-Straße in Arnsberg bereits weit fortgeschritten. Im Juli 2025 begannen die Arbeiten in der Nachbarschaft zum Feuerwehrmuseum „Brennpunkt“ am Bahnhof Arnsberg, am Donnerstag konnte nun das symbolische Richtfest gefeiert werden. Im Beisein von Bürgermeister Ralf Paul Bittner, dem Ersten Beigeordneten Christopher Hilverling sowie Vertreter:innen aus der Lokalpolitik, Mitarbeitenden des Rettungsdienstes sowie der Feuerwehr der Stadt Arnsberg und der Architekturbüros sowie vom Gebäudemanagement der Stadt wurde der Baufortschritt mit Blick auf die Fertigstellung im Spätherbst 2026 gefeiert. Das Grußwort für den Hochsauerlandkreis sprach der stellvertretende Landrat Sascha Walenta aus Arnsberg.

Gute Erreichbarkeit

Die neue Rettungswache in Arnsberg wird im Zuge des Rettungsdienstbedarfsplans umgesetzt. Der gewählte Standort in der Nähe des Arnsberger Bahnhofs ermöglicht eine gute Erreichbarkeit des Einsatzgebietes im Stadtteil Arnsberg sowie in den umliegenden Stadtteilen bis Breitenbruch. Neben einer Optimierung der Einsatzzeiten für die Fahrzeuge des Rettungsdienstes vom neuen Standort aus, stellt der Neubau der Wache vor allem eine deutliche Qualitätsverbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden dar. Dafür steht vor allem der Neubau des dreigeschossigen Funktionsgebäudes, in dem das Personal des Rettungsdienstes sowie Technik und Logistik für den täglichen Betrieb untergebracht sind. Der Neubau entsteht auf einer Gesamtfläche von rund 600 Quadratmetern, die kalkulierten Kosten für die Stadt Arnsberg liegen bei rund 5,6 Millionen Euro.

Investition von 5,6 Mio. Euro

Neben Umkleide und Ruheräumen befinden sich auch eine Küche sowie ein eigener Schulungsraum im neuen Gebäude. Sie unterstützen die Arbeit im Schichtdienst und gewährleisten zeitgemäße Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst der Stadt Arnsberg. Direkt an das Funktionsgebäude angeschlossen ist die eingeschossige Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für Rettungsfahrzeuge sowie einer eigenen Waschhalle, die zudem eine Desinfektionsschleuse enthält. „Der Neubau entspricht damit den Anforderungen und sorgt für hervorragende Arbeitsbedingungen unserer Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst. Ihre Einsatzfähigkeit wird damit zugunsten der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger optimiert“, wertet der Erste Beigeordnete der Stadt Arnsberg, Christopher Hilverling, in dessen Aufgabenbereich die Sicherheit in Arnsberg fällt.

Neue Maßstäbe

Neue Maßstäbe setzt die Rettungswache nach ihrer Fertigstellung im Spätherbst 2026 auch hinsichtlich der nachhaltigen Energieversorgung. Das Gebäudemanagement der Stadt Arnsberg hat zusammen mit dem beauftragten Objektplaner vom Büro Weicken nach einem effizienten Standard geplant. So wird das Gebäude mit Geothermie und einer Sole-Wasser-Wärmepumpe klimatisiert. Dabei kann die Fahrzeughalle über die Technik der so genannten Betonkernaktivierung sowohl im Sommer gekühlt als auch im Winter beheizt werden. Das Funktionsgebäude für die Mitarbeitenden erhält eine Fußbodenheizung, eine Lüftungsanlage versorgt den gesamten Gebäudekomplex mit einem konstant angenehmen Raumklima. Ihren Beitrag für nachhaltige Energieversorgung leistet zudem eine Photovoltaikanlage, die in Kombination mit einem Gründach installiert wird. Das Gebäude erhält für einen stets gesicherten und unabhängigen Betrieb eine eigene Notstromversorgung.

Eigene Notstromversorgung

„Der Neubau der Rettungswache ist ein wichtiger Meilenstein in der Stadt Arnsberg“, sagte Bürgermeister Ralf Paul Bittner beim Richtfest, „ein funktionierender Rettungsdienst ist für eine Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger lebenswichtig.“ Damit könne das Sicherheitsgefühl der Menschen in Arnsberg weiter gesteigert werden. „Zusätzlich schaffen wir mit dem Neubau die erforderlichen Rahmenbedingungen für den Mitarbeitenden im Rettungsdienst“, so Bittner weiter. Sie helfen, die Suche nach geeigneten Fachkräften zur Deckung des Bedarfs an gut ausgebildeten Kräften zu stärken. Der Arnsberger Bürgermeister sprach allen an der Planung und Bauausführung beteiligten externen Gewerken sowie den beteiligten Kolleginnen und Kollegen der Stadt Arnsberg seien Dank für die engagierte Zusammenarbeit aus.

Engagierte Zusammenarbeit

„Wir freuen uns auf die Fertigstellung der neuen Rettungswache und damit auf den neuen technischen Standard, der unsere Arbeit künftig unterstützt“, sagt Ralf Luig, Wachleiter Rettungsdienst bei der Arnsberger Feuerwehr. Die mit dem Neubau erwartete Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf einen modernen Stand sei bestens geeignet, die herausfordernde Arbeit im Rettungsdienst zu unterstützen, so Luig weiter.

Kontakt: Frank Albrecht, Pressestelle Stadt Arnsberg, f.albrecht@arnsberg.de


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©  Stadt Arnsberg
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Auf der Baustelle der neuen Rettungswache in Arnsberg wurde am Donnerstag symbolisch das Richtfest gefeiert. Über den erreichten Baufortschritt freuen sich: Sascha Walenta, stellv. Landrat HSK, Michaela Röbke, Geschäftsbereichsleiterin Stadtentwicklung|Bauen|Umwelt Mobilität, Ralf Luig, Wachleitung Rettungsdienst, Christian Weicken, Weickenarchitekten, Stephan John, Feuerwehr/Rettungsdienst Stadt Arnsberg, Bürgermeister Ralf Paul Bittner sowie Lydia Eichler, Gebäudemanagement der Stadt Arnsberg.


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©  Stadt Arnsberg
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Der Neubau der neuen Rettungswache Arnsberg am Bahnhof Arnsberg ist bereits weit fortgeschritten.