Meldungsdatum: 20.04.2026

Antijüdische Bildpropaganda im Mittelalter: Vortrag im Museumsquartier

Im Rahmen der Ausstellung „Van den Yoden“ lädt das Museumsquartier Osnabrück zu einem Vortrag über antijüdische Bildtraditionen im Mittelalter ein. Am 5. Mai um 18 Uhr spricht Kurator Dr. Thorsten Heese bei freiem Eintritt über die historischen Wurzeln antijüdischer Vorurteile.

Am Beispiel der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Osnabrück richtet der Vortrag den Blick auf die mittelalterlichen Ursprünge antijüdischer Denkmuster und ihre lange, bis in die Gegenwart reichende Tradition. Im Zentrum steht die Frage, wie sich diese Vorurteile in unterschiedlichen „Bildern“ manifestieren.

Thematisiert werden dabei sowohl konkrete Bilder und Skulpturen als auch sprachliche Bilder in Form von Metaphern, die bestimmte Vorstellungen prägen und weitertragen. Darüber hinaus geht es um Vorurteile als „Bilder im Kopf“, die sich etwa in Argwohn gegenüber dem Fremden oder im Misstrauen gegenüber Andersartigkeit ausdrücken. Der Vortrag macht deutlich, wie mächtig diese Bildtraditionen bis heute sind und lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit ihren historischen Ursprüngen ein.

Museumsquartier Osnabrück
Lotter Straße 2, 49078 Osnabrück
www.museumsquartier-osnabrueck.de
Öffnungszeiten: Di - Fr 11-18 Uhr, Sa/So 10-18 Uhr

Pressekontakt: Claudia Drecksträter, 0541/323-4581 dreckstraeter@osnabrueck.de


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Diffamierende Darstellung der Synagoga, Holzskulptur im Levitenstuhl, nach 1321 © Pfarrei St. Johann Osnabrück

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Diffamierende Darstellung der Synagoga, Holzskulptur im Levitenstuhl, nach 1321 © Pfarrei St. Johann Osnabrück

Diffamierende Darstellung der Synagoga, Holzskulptur im Levitenstuhl, nach 1321 © Pfarrei St. Johann Osnabrück