Meldungsdatum: 22.04.2026
Die Zukunft des Sparkassen Münsterland Giro ist für die nächsten Jahre gesichert: Die Stadt Münster, die vier Kreise des Münsterlandes und die Sparkassen der Region verlängern ihr gemeinsames Engagement bis 2030. Dies teilten die Beteiligten bei der Vorstellung der Strecke am Dienstag, 21. April, in Münster mit. Das Radrennen am 3. Oktober 2026 führt in seinem 20. Jubiläumsjahr erstmals von Borken nach Münster.
„Der Sparkassen Münsterland Giro steht wie kaum eine andere Veranstaltung für die Identität und die Lebensfreude unserer Region. Mit der Verlängerung bis 2030 setzen alle Partner ein starkes gemeinsames Zeichen für diesen münsterländischen Leuchtturm, der in jedem Jahr ein sportliches Highlight ist und so viele Menschen auf die Leeze bringt“, sagte Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, stellvertretend für die beteiligten Kreise des Münsterlandes.
Tausende bei Radsportevent
In den vergangenen 20 Jahren ist der Giro zu einem der größten Radsport-Events Deutschlands gewachsen. Neben internationalen Top-Profis zieht das Rennen tausende Hobbyfahrerinnen und Hobbyfahrer sowie zahlreiche Kinder an.
„Mit dem Sparkassen Münsterland Giro feiern wir den Zusammenhalt, die Energie und das besondere Lebensgefühl unserer Region. Dass dieses gemeinsame Engagement langfristig weitergeführt wird, ist ein starkes Zeichen. Gerade im Jubiläumsjahr zeigt sich eindrucksvoll, welche verbindende Kraft von diesem Rennen ausgeht und weit über Münster und das Münsterland hinausstrahlt,“ sagte Münsters Oberbürgermeister Tilman Fuchs.
Jubiläumsgiro führt von Borken nach Münster
Rund sechs Monate vor dem Jubiläumsevent steht die Strecke des Sparkassen Münsterland Giro 2026 fest: Erstmals wird die Kreisstadt Borken Startort des Rennens sein. Von dort führt die 205 Kilometer lange Strecke durch die Kreise Borken und Coesfeld bis ins Ziel nach Münster.
Nach dem Start in Borken geht es zunächst in Richtung Norden. Bereits nach zwölf Kilometern beginnt bei Weseke die erste Schleife des Tages. Über Stadtlohn, Südlohn, Gescher und Ramsdorf absolvieren die Profis eine rund 37 Kilometer lange Runde, die anderthalb Mal gefahren wird, bevor es weiter nach Coesfeld geht.
Dort beginnt der anspruchsvollste Teil der Strecke: die Baumberge. Auf rund 65 welligen Kilometern mit mehreren kurzen, steilen Anstiegen wird den Profis zum Saisonfinale alles abverlangt. Die Runden über Coesfeld, Rorup und Darup prägen die Jubiläumsausgabe. Nach den Baumbergen folgen die letzten 50 Kilometer. Über Billerbeck und Darfeld führt die Strecke Richtung Münster, wo traditionell die Zielrunde durch die Innenstadt entscheidet. Der Zieleinlauf vor dem Schloss bildet wieder den stimmungsvollen Höhepunkt.
„Diese Strecke vereint alles, was den Radsport ausmacht: Tempo und anspruchsvolle Passagen. Besonders die Baumberge werden das Rennen entscheidend mitbestimmen und für ein spannendes Finale sorgen. Es wird eine attraktive Ausgabe – passend zum 20. Geburtstag“, sagte Rainer Bergmann vom Sportamt der Stadt Münster und Gesamtleiter des Sparkassen Münsterland Giro.
6.500 Anmeldungen beim LeezenCup
Beim LeezenCup für Hobbysportlerinnen und Hobbysportler haben sich bereits ein halbes Jahr vor dem Event rund 6.500 Starterinnen und Starter angemeldet, damit ist die Zahl von 7.500 Teilnehmenden aus dem Vorjahr in Sichtweite. Wer am 3. Oktober selbst aufs Rad steigen möchte, sollte sich frühzeitig einen der letzten Startplätze auf muensterland-giro.de sichern.
Drei Strecken sorgen dafür, dass jedes Leistungsniveau auf seine Kosten kommt: Einsteigerinnen und Einsteiger im Rennradsport absolvieren 65 Kilometer beim Cup der Sparkasse Münsterland Ost. Wer eine sportliche Steigerung sucht, wählt den 95 Kilometer langen Cup der Provinzial Versicherung. Der LBS-Cup über 125 Kilometer präsentiert das Münsterland schließlich von seiner anspruchsvollsten Seite.
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