Meldungsdatum: 23.04.2026
Die Stadt Osnabrück geht einen weiteren Schritt für ein offenes und sicheres Miteinander: Der Beitritt zum Rainbow Cities Network soll den Alltag queerer Menschen sichtbarer machen, die Sicherheit erhöhen und den Austausch mit anderen Städten fördern. Gleichzeitig bleibt das Engagement für LGBTQ+-Themen vor Ort fest verankert.
Warum ist das wichtig? Das Rainbow Cities Network fördert den globalen Austausch. Warum nicht von guten Beispielen lernen? Osnabrück schaut sich an, was in anderen Städten bereits gut läuft und kann diese Ideen direkt vor Ort nutzen. Man muss ja nicht alles neu erfinden. Da Osnabrück bereits selbst viele gute Ideen umgesetzt hat, können wiederum andere Städte profitieren.
Ein weiterer Punkt: Queere Lebensrealitäten werden stärker wahrgenommen – in der Verwaltung, Politik und in der Stadtgesellschaft. Zudem hilft der Austausch im Netzwerk, inklusive Standards, konkrete Formate und Antidiskriminierung besser umzusetzen. Nicht zuletzt macht die internationale Zusammenarbeit Schutz- und Unterstützungsstrukturen vor Ort robuster.
Oberbürgermeisterin Katharina Pötter: „Osnabrück ist Friedensstadt. Der Westfälische Frieden hat die Stadt geprägt und schon vor fast 400 Jahren gezeigt, wie eng Toleranz und Dialog zusammenhängen. Daher finde ich den Beitritt zum Netzwerk folgerichtig und begrüße ihn.“
Was Osnabrück schon jetzt tut:
Ziel ist es, die Lebensrealität von LGBTIQ+-Personen spürbar zu verbessern und ihnen Teilhabe voll zu ermöglichen, die enge Verbindung zwischen der queeren Community, der Stadtverwaltung und der Bürgerschaft zu stärken, Offenheit und Inklusivität zu schaffen, damit alle Menschen frei leben können, und von anderen Städten im Rainbow Cities Network zu lernen, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Hintergrund: Rainbow Cities Network ist ein internationales Netzwerk von Städten, das sich für LGBTIQ+-Inklusion, Sicherheit und den Austausch bewährter Praktiken einsetzt. Es verbindet Städte, teilt Ideen, Ressourcen und Kontakte, um gleiche Teilhabe und Antidiskriminierung vor Ort zu stärken.
Teilnehmende Städte sind zum Beispiel: Oslo, Toronto, Barcelona, Berlin, Wien, Helsinki, Mailand, Paris, Montreal, Kopenhagen.
Kontakt: Heba Najdi, Antidiskriminierungsbüro, Stadt Osnabrück, Referat Chancengleichheit; Telefonnummer 0541 323-2006; Mobil 0151 67021768.
Pressekontakt: Silke Brickwedde | Telefonnummer 0541/ 323-2328 | E-Mail brickwedde@osnabrueck.de
Die Mitglieder des Queer-Beirates freuen sich über den Beitritt der Stadt Osnabrück zum internationalen Rainbow Cities Network: Michael Hirsch (links), Sven Christian Finke-Ennen, Heba Najdi, Martin Pohlmann, Jörn Litsche-Niekamp.
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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