Meldungsdatum: 24.04.2026
Die Fertigstellung markiert den Schlussstrich unter ein komplexes Großprojekt. Das ursprünglich in den Jahren 1982/83 als Zivilschutzbunker errichtete Bauwerk wurde vollständig entkernt und in eine moderne Parkinfrastruktur verwandelt. Dass dieser Prozess – von der Beseitigung der massiven Bunkersubstanz bis zur Installation modernster Gebäudetechnik – mehr Zeit in Anspruch nahm als ursprünglich geplant, ist den besonderen Herausforderungen des Bestandsgebäudes geschuldet. Zuletzt hatte die Feinjustierung der neuen Sicherheitstechnik noch einmal Zeit gefordert.
„Es war, bildlich gesprochen, eine schwere Geburt, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen“, erklärt Stadtbaurat Dave Welling. „Wir haben hier nicht einfach nur saniert, sondern eine Tiefgarage aus den 80er-Jahren auf den neuesten Stand gebracht. Die technischen Hürden, bis hin zur Feinabstimmung in den vergangenen Wochen waren hoch. Umso mehr danken wir den Bocholterinnen und Bocholtern, besonders dem Einzelhandel für die Geduld.“
Das Ergebnis ist eine zeitgemäße Parkinfrastruktur auf 6.400 Quadratmetern. Ehemalige Angsträume wurden beseitigt; ein neues Beleuchtungskonzept sorgt für Helligkeit und Übersichtlichkeit. Das Stellplatzkonzept trägt dem Wandel der Fahrzeuggrößen Rechnung: Neben Standardplätzen stehen zehn Parkplätze mit 3,00 Metern Breite und sechs Plätze mit 3,50 Metern Breite zur Verfügung. Ein neuer, rollstuhlgerechter Aufzug sowie neu errichtete Zugangsgebäude stellen die Erreichbarkeit für alle Menschen sicher. Sechs Stellplätze sind speziell mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet.
Für die Nutzung gelten ab sofort die im Innenstadtgebiet bekannten Tarife (1,00 Euro je angefangene Stunde).
Pressekontakt: Stadt Bocholt, Büro des Bürgermeisters, Presse- und Informationsdienst, Tobias Rodig, tobias.rodig@bocholt.de
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